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	<title>Berufsbild &#8211; Steuer-Berater.de</title>
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	<description>Aus Sicht der Suchenden richtet sich das Angebot von Steuer-Berater.de an Privatpersonen, Gewerbetreibende und öffentliche Auftraggeber, die auf der Suche nach kompetenten Steuerberatern sind.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 May 2024 09:44:00 +0000</lastBuildDate>
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		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/was-macht-ein-wirtschaftspruefer-2019663</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 11:04:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anzug, Krawatte und ein staubtrockener Arbeitsalltag – so stellen sich viele den Beruf des Wirtschaftsprüfers vor. Dieser Job ist allerdings alles andere als eintönig und erfordert eine besondere fachliche Eignung. Wir erklären Ihnen, wie der Arbeitsalltag aussieht, was sie verdienen und wie Sie die Karriereleiter hochklettern. Inhaltsverzeichnis Aufgaben Fähigkeiten Voraussetzungen Gehalt Fazit Alles auf einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Anzug, Krawatte und ein staubtrockener Arbeitsalltag – so stellen sich viele den Beruf des Wirtschaftsprüfers vor. Dieser Job ist allerdings alles andere als eintönig und erfordert eine besondere fachliche Eignung. Wir erklären Ihnen, wie der Arbeitsalltag aussieht, was sie verdienen und wie Sie die Karriereleiter hochklettern.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#aufgaben">Aufgaben</a></li>
<li><a href="#faehigkeiten">Fähigkeiten</a></li>
<li><a href="#voraussetzungen">Voraussetzungen</a></li>
<li><a href="#gehalt">Gehalt</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Zu den Aufgaben zählen Tätigkeiten im Bereich der Prüfung und Beratung sowie Gutachtertätigkeiten und treuhänderische Verwaltung.</li>



<li>Der erste Schritt der Ausbildung erfolgt mit einer Stelle als Assistent, auch Junior Consultant genannt. Für die Zulassung zur nächsten Etappe, dem Wirtschaftsprüferexamen, sind einige Jahre Berufserfahrung Voraussetzung.</li>



<li>Ein vorheriges Studium ist hilfreich, jedoch nicht unbedingt notwendig. Auch ein Einstieg als Steuerberater oder mit einer fachfremden Ausbildung ist möglich.</li>



<li>Haben Sie die nötige Berufserfahrung gesammelt, können Sie die Prüfung ablegen und schließen Ihre Ausbildung somit ab. Danach sind Sie als Senior Consultant, Manager oder Partner tätig.</li>



<li>Sie unterliegen den Berufspflichten, zu welchem beispielsweise Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Eigenverantwortlichkeit gehören. Diese sind in der Wirtschaftsprüferordnung, kurz WPO, festgelegt.</li>
</ul><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uberblick-berufsbild-wirtschaftspruefer_sfks44.jpg" alt="Übersicht über das Berufsbild eines Wirtschaftsprüfers: Aufgaben, Voraussetzungen, Fähigkeiten und Gehalt" class="wp-image-669" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uberblick-berufsbild-wirtschaftspruefer_sfks44.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uberblick-berufsbild-wirtschaftspruefer_sfks44-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uberblick-berufsbild-wirtschaftspruefer_sfks44-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uberblick-berufsbild-wirtschaftspruefer_sfks44-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="aufgaben">Aufgaben</h2><p class="wp-block-paragraph">Zu den Aufgaben gehören Prüfungstätigkeiten, Beratung, das Erstellen von Gutachten und treuhänderische Verwaltung. Da Sie dabei mit den unterschiedlichsten Kunden beziehungsweise Unternehmen in Kontakt treten, ist dieser Beruf sehr vielseitig und alles andere als langweilig. Der Markt der potentiellen Arbeitgeber ist durchaus übersichtlich und verteilt sich auf wenige große Unternehmen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Prüfungstätigkeiten, wie das Prüfen des Jahresabschlusses und der Kreditwürdigkeit</li>



<li>Beratungstätigkeiten, wie die Steuerberatung und Unternehmensberatung</li>



<li>Gutachtertätigkeiten, wie die Unternehmensbewertung</li>



<li>Treuhänderische Verwaltung</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">In der Wirtschaftsprüfung beschäftigen Sie sich größtenteils mit den <strong>Bilanzen und Jahresabschlüssen von Unternehmen</strong>. Bei einer gesetzlichen Jahresabschlussprüfung kontrollieren Sie beispielsweise, ob der Jahresabschluss ordnungsgemäß vollzogen wurde. Dieser Prozess ist zwar immer ähnlich, da es sich jedoch um die unterschiedlichsten Unternehmen und auch Branchen handelt, ergibt sich ein vielseitiger Arbeitsalltag. Sie stellen dabei beispielsweise Einnahmen und Ausgaben gegenüber und kontrollieren die Buchhaltung der jeweiligen Posten. Als Ergebnis erhalten sowohl die Kunden als auch deren Stakeholder, wie Investoren oder Kunden, einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Die Abschlussbeurteilung gibt Informationen über die Wahrheit und Vollständigkeit der Bilanz und des Jahresabschlusses.</p><p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Prüfung von Jahresabschlüssen und Bilanzen steht auf dem Tagesplan: Bei Bedarf können Wirtschaftsprüfer auch weitere vorgeschriebene Prüfungen durchführen und unter anderem auch für eine <strong>Sonderprüfung, Kreditwürdigkeitsprüfung</strong> oder <strong>Due-Diligence-Prüfung</strong> zuständig sein. Neben den Tätigkeiten im Bereich der Prüfung führen Sie Beratungen im Hinblick auf unternehmerische und wirtschaftliche Angelegenheiten durch und begleiten beispielsweise Unternehmensübernahmen und Fusionen, bewerten Unternehmen und legen Abfindungen fest. Auch die<strong> treuhänderische Verwaltung</strong> gehört zum Arbeitsalltag. Dazu zählen Aufgaben wie die Nachlassverwaltung und Testamentsvollstreckungen. Mit dieser Ausbildung kommt für Sie ebenso eine Tätigkeit als Steuerberater in Frage, wobei Sie Ihre Kunden hinsichtlich steuerlicher Angelegenheiten beraten.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben-wirtschaftspruefer_zdakyg.jpg" alt="Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers" class="wp-image-666" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben-wirtschaftspruefer_zdakyg.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben-wirtschaftspruefer_zdakyg-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben-wirtschaftspruefer_zdakyg-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben-wirtschaftspruefer_zdakyg-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Tätigkeitsfelder eines Wirtschaftsprüfers?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Markt der potentiellen Arbeitgeber ist im Bereich der Wirtschaftsprüfung deutlich kleiner als beispielsweise der für Steuerberater. Während es viele kleine Kanzleien für Steuerberatung gibt, verteilt sich der Arbeitsmarkt im Bereich der Wirtschaftsprüfung auf wenige, aber sehr große Unternehmen. Weltweit bekannt sind die sogenannten <strong>Big Four</strong>, die aus den vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bestehen. Die Big Four bestehen aus <em>PricewaterhouseCoopers (PwC), KPMG, Ernst &amp; Young</em> und <em>Deloitte</em>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="faehigkeiten">Fähigkeiten</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Weg in die Wirtschaftsprüfung benötigt Zeit und erfordert viel Durchhaltevermögen. Neben persönlichen Anforderungen wie dem analytischen Denken und verantwortungsvollem Handeln, unterliegen Sie in diesem Beruf gemäß der Wirtschaftsprüferordnung einigen grundlegenden Pflichten. Dazu zählen unter anderem die Verschwiegenheit, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit.</p><h3 class="wp-block-heading">Was muss ein Wirtschaftsprüfer können?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Analytisches Denken</li>



<li>Affinität zu Zahlen</li>



<li>Kommunikative Kompetenzen</li>



<li>Sehr gute Englischkenntnisse</li>



<li>Verantwortungsbewusstsein</li>



<li>Genaues und präzises Arbeiten</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Profundes Wissen im Bereich des <strong>Controllings</strong>, der <strong>Bilanzbuchhaltun</strong>g und des <strong>Rechnungswesens</strong> und praktische Erfahrungen bilden die Basis dafür, in diesem Beruf zu arbeiten. Neben ausgezeichneten fachlichen Kenntnissen und dem Grundverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge sollten Sie weitere Fähigkeiten mitbringen. Da Sie in diesem Beruf oftmals mit großen und bekannten Unternehmen zu tun haben, müssen Sie ausgeprägte soziale Fähigkeiten und hervorragende Englischkenntnisse besitzen. Dabei sollten Sie kommunikationsfähig sein, Geschick im Umgang mit Ihren Kunden aufweisen und selbstbewusst sowie professionell auftreten.</p><p class="wp-block-paragraph">Zudem müssen Sie sich an festgelegte <strong>Berufspflichten</strong> halten. Die Pflichten für dieses Berufsbild sind in der Wirtschaftsprüferordnung, kurz WPO, festgelegt:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unabhängigkeit</strong><br>Sie müssen Ihre Tätigkeit unabhängig ausführen. Damit ist gemeint, dass weder die eigene innere Einstellung und Ihre Ansichten noch eine äußere Beeinflussung Ihre Entscheidungen lenken dürfen.</li>



<li><strong>Unparteilichkeit</strong><br>Jegliche Aufgaben müssen Sie unbefangen und objektiv ausführen. Neutralität muss dabei immer gegeben sein und in den Berichten deutlich zum Ausdruck kommen.</li>



<li><strong>Verschwiegenheit</strong><br>Diese Berufsgruppe bekommt tiefgehende Einblicke in fremde Unternehmen. Meist erhalten Sie dabei weit mehr Informationen als es anderen Externen erlaubt ist. Aus diesem Grund müssen Sie Ihrer Verschwiegenheitspflicht unbedingt nachkommen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Kunden Ihnen vertrauen können.</li>



<li><strong>Gewissenhaftigkeit</strong><br>Sie müssen sich an bestimmte Regelungen und gesetzliche Vorschriften halten, um in der Wirtschaftsprüfung tätig zu sein.</li>



<li><strong>Eigenverantwortung</strong><br>Der Beruf erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Sie müssen eigens Entscheidungen treffen und dürfen diese in keinem Fall von anderen Gegebenheiten beeinflussen lassen.</li>



<li><strong>Berufswürdiges Verhalten</strong><br>Da Sie gesetzlich vorgeschriebene Bestätigungen erteilen, müssen Sie sich Ihrer Verantwortung und dem Ihnen erteilten Vertrauen stets bewusst sein und sich entsprechend verhalten.</li>
</ul><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten-wirtschaftspruefer_am4t4e.jpg" alt="Fähigkeiten eines Wirtschaftsprüfers" class="wp-image-667" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten-wirtschaftspruefer_am4t4e.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten-wirtschaftspruefer_am4t4e-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten-wirtschaftspruefer_am4t4e-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten-wirtschaftspruefer_am4t4e-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können direkt über eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, aber auch über die Steuerberatung einsteigen. Unabhängig davon, wie Sie in die Wirtschaftsprüfung gekommen sind, können Sie die Karriereleiter hochklettern. In der Regel gibt es hierbei verschiedene Karrierestufen, die nach und nach durchlaufen werden:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Wirtschaftsprüfungsassistent (Junior Consultant)</li>



<li>Senior Consultant</li>



<li>Manager</li>



<li>Partner</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">In der Regel starten Sie nach dem abgeschlossenen Hochschulstudium <strong>zunächst als Wirtschaftsprüfungsassistent</strong> und sammeln mindestens drei bis vier Jahre Praxiserfahrung. Absolvieren Sie diese Etappe erfolgreich und zu der Zufriedenheit Ihres Arbeitgebers, steht dem Aufstieg zum <strong>Senior Consultant</strong> nichts im Weg. Als Senior tragen Sie mehr Verantwortung und erhalten entsprechend mehr Gehalt. Möchten Sie zum <strong>Manager</strong> aufsteigen, müssen Sie zuerst das <strong>Wirtschaftsprüferexamen</strong> absolvieren. Das bedarf einer guten und langen Vorbereitung, weshalb viele Arbeitgeber Sie für einen gewissen Zeitraum freistellen. Haben Sie das Examen bestanden, werden Sie in der Regel befördert. Das heißt, Sie erhalten Personalverantwortung und betreuen mehrere Prüfungsprojekte. Nach dem Senior Manager ist die höchste Stufe, die Sie erreichen können, eine Stelle als Partner. Partner übernehmen strategische Verantwortung, akquirieren neue Mandanten, treffen unternehmerische Entscheidungen und sind somit maßgeblich an der Unternehmensentwicklung beteiligt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Erst nachdem Sie das Examen bestanden haben, dürfen Sie sich offiziell Wirtschaftsprüfer nennen.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Sie haben auch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und als Unternehmensberater oder Gutachter zu arbeiten. Dafür müssen Sie, wie auch für die Rolle als Manager, das Wirtschaftsprüferexamen abgeschlossen haben.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes zum Wirtschaftsprüferexamen:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Seit 2004 ist die Wirtschaftsprüferkammer die zuständige Stelle für das Verfahren. Dafür hat die Wirtschaftsprüferkammer eine eigene Prüfungsstelle eingerichtet, die sich mit der bundeseinheitlichen Durchführung der Prüfung beschäftigt. Bewerber haben zweimal jährlich die Chance, das Examen durchzuführen. Die Prüfungen finden im Normalfall in der ansässigen Landesgeschäftsstelle der Wirtschaftsprüferkammer statt und untergliedern sich in eine mündliche Prüfung und eine schriftliche Prüfung.</div>
<div> </div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="voraussetzungen">Voraussetzungen</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Wirtschaftsprüfer zu werden, gibt es verschiedene Wege. Nicht immer müssen Sie ein klassisches BWL- oder Jura-Studium abgeschlossen haben. Ein Studium bietet zwar die besten Chancen, dennoch ist ein Quereinstieg als Steuerberater oder mit einem fachfremden Studium ebenso möglich. Die einzige Voraussetzung dafür, dass Sie zum Examen antreten dürfen, ist die nötige Berufserfahrung als Junior Consultant. Je nach vorheriger Ausbildung oder Studienabschluss müssen Sie mindestens drei bis vier Jahre Praxiserfahrung für die Zulassung zur Prüfung nachweisen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Steuerberater anfragen &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer?</h3><p class="wp-block-paragraph">Damit Sie sich offiziell Wirtschaftsprüfer nennen können, müssen Sie das <strong>Wirtschaftsprüferexamen</strong> ablegen. Für die Zulassung ist ein Studium nicht unbedingt notwendig, allerdings von Vorteil. Der <strong>Grad der abgeschlossenen Hochschulausbildung</strong> ist <strong>entscheidend</strong> dafür, wie viele Jahre Berufserfahrung Sie sammeln müssen, bevor Sie das Examen ablegen dürfen. Haben Sie ein Bachelorstudium abgeschlossen, müssen Sie mindestens vier Jahre Berufserfahrung nachweisen. Bei einem Masterstudium sind es mindestens drei Jahre.</p><p class="wp-block-paragraph">Typische Studienfächer sind beispielsweise Jura und BWL, oftmals mit Schwerpunkt auf den Bereich Steuern, Controlling oder Buchhaltung. Sie können aber <strong>auch als Quereinsteiger mit Erfahrung</strong> im Bereich der Wirtschaftsprüfung, zum Beispiel durch Praktika, in der Branche Fuß fassen. Es ist außerdem möglich, über eine Ausbildung zum Steuerberater oder beispielsweise als Bilanzbuchhalter in den Bereich der Wirtschaftsprüfung zu gelangen.</p><p class="wp-block-paragraph">Essentiell ist, dass Sie eine <strong>Stelle als Wirtschaftsprüfungsassistent</strong> finden und die für das Examen notwendige Berufserfahrung sammeln. Können Sie diese nachweisen, steht der Zulassung zur Prüfung nichts mehr im Weg.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen-wirtschaftspruefer_mqibmc.jpg" alt="Voraussetzungen für den Beruf Wirtschaftsprüfer" class="wp-image-670" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen-wirtschaftspruefer_mqibmc.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen-wirtschaftspruefer_mqibmc-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen-wirtschaftspruefer_mqibmc-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen-wirtschaftspruefer_mqibmc-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da es verschiedene Karrierepfade in die Wirtschaftsprüfung gibt, kann keine pauschale Ausbildungsdauer genannt werden. Schlagen Sie den herkömmlichen Weg ein, indem Sie sieben Semester studieren, als Consultant und somit angehender Wirtschaftsprüfer etwa vier Jahre Berufserfahrung sammeln und danach das Examen absolvieren, erstreckt sich die Ausbildungszeit auf <strong>rund acht Jahre</strong>.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Einige Unternehmen, wie PwC oder Deloitte, bieten ein Duales Studium in diesem Bereich an. Erkundigen Sie sich direkt beim Wunsch-Arbeitgeber, ob dieser ein Duales Studium anbietet.</div>
<div> </div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="gehalt">Gehalt</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Gehalt variiert je nach Unternehmen und Karrierestatus. Mit steigender Berufserfahrung beläuft sich Ihr Gehalt auf etwa 90.000 bis 120.000 Euro.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie viel verdient ein Wirtschaftsprüfer?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Einstiegsgehalt Wirtschaftsprüfer: 40.000 bis 65.000 Euro</li>



<li>Wirtschaftsprüfer mit &gt; 2 Jahren Erfahrung: 90.000 bis 120.000 Euro</li>



<li>Manager / Partner: sechs- bis siebenstelliges Jahresgehalt</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Wirtschaftsprüfung steigt das Gehalt über die Jahre deutlich. Kurz nach dem bestandenen Examen liegt das jährliche Gehalt bei <strong>40.000 bis 65.000 Euro brutto</strong>. Diese Vergütung ist abhängig vom Unternehmen und Ihren Leistungen. Bei den Big Four verdienen Sie meist überdurchschnittlich, diese Stellen sind jedoch entsprechend begehrt. Mit den Jahren steigen nicht nur Ihre Erfahrungswerte, sondern auch das Gehalt. Nach etwa <strong>neun Jahren Praxiserfahrung</strong> können Sie mit einer jährlichen Brutto-Vergütung von <strong>90.000 bis 120.000 Euro</strong> rechnen. Als Manager oder Partner bewegt sich Ihr Gehalt im sechs- teilweise auch im siebenstelligen Bereich. Je weiter Sie die Karriereleiter hinaufklettern, desto mehr Bonuszahlungen können Sie erhalten. Das heißt, Ihr Gehalt setzt sich in diesem Fall aus einem fixen und variablen Bestandteilen zusammen.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt-wirtschaftspruefer_jzct7y.jpg" alt="Gehalt eines Wirtschaftsprüfers" class="wp-image-668" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt-wirtschaftspruefer_jzct7y.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt-wirtschaftspruefer_jzct7y-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt-wirtschaftspruefer_jzct7y-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt-wirtschaftspruefer_jzct7y-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie hoch ist das Gehalt in der Ausbildung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Gehalt eines Wirtschaftsprüfungsassistenten liegt im Durchschnitt bei <strong>jährlich 36.000 bis 39.000 Euro brutto</strong>. Auch hier hängt die Höhe des Gehalts vom Unternehmen ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Ihr Gehalt steigern?</h3><p class="wp-block-paragraph">In der Wirtschaftsprüfung können Sie Ihr Gehalt besonders zu Beginn Ihrer Karriere relativ schnell steigern. Haben Sie Ihr Examen bestanden, gibt es deutlich mehr Gehalt, welches mit wachsender Erfahrung stetig steigt. Im besten Fall werden Sie Manager oder sogar Partner. Hier kann Ihr Gehalt in den sechs- bis siebenstelligen Bereich steigen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Weg in die Wirtschaftsprüfung ist zwar weit, zahlt sich jedoch aus. Der Beruf bietet Ihnen vielfältige Aufgabenbereiche, die sich von Prüfungstätigkeiten, über Beratung, bis hin zu Gutachtertätigkeiten erstrecken. Dabei sollten Sie Ihre Aufgaben unter Einhaltung der Berufspflichten ausführen und unter anderem analytisches Denken, eine Affinität zu Zahlen und gute Englischkenntnisse mitbringen.</p><p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie in die Wirtschaftsprüfung, müssen Sie zunächst als Assistent in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft anfangen. Hier sammeln Sie als Junior Consultant die nötige Berufserfahrung, um daraufhin die Zulassung zum Wirtschaftsprüferexamen zu erhalten. Haben Sie dieses bestanden, können Sie als Manager oder sogar Partner arbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Studium ist für einen Einstieg als Assistent zwar nicht unbedingt notwendig, der Großteil der Bewerber verfügt jedoch über einen Studienabschluss. In den meisten Fällen geht ein BWL- oder Jura-Studium voran. Zudem können Sie über eine Ausbildung zum Steuerberater in den Bereich der Wirtschaftsprüfung gelangen. Ein fachfremder Quereinstieg ist mit gewissen praktischen Erfahrungen, beispielsweise durch Praktika, ebenfalls möglich.</p><p class="wp-block-paragraph">Der lange Weg in die Wirtschaftsprüfung spiegelt sich auch im Gehalt wider. Während Sie als Assistent mit einem jährlichen Einstiegsgehalt von 36.000 bis 39.000 Euro brutto beginnen, steigt das Gehalt mit wachsender Erfahrung und Ausbildung überproportional. Erhalten Sie die Zulassung zum Examen und bestehen dieses, wartet ein Einstiegsgehalt von jährlich 40.000 bis 65.000 Euro auf Sie. Die Vergütung steigt mit den Jahren auf bis zu 120.000 Euro an.</p><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/was-macht-ein-wirtschaftspruefer-2019663">Was macht ein Wirtschaftsprüfer?</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/was-macht-ein-bilanzbuchhalter-2019650</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jérôme Grad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 08:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bilanzbuchhalter – ein langweiliger, zahlenlastiger Job im stillen Kämmerchen? Lange Zeit gab es entsprechende Vorurteile über das Berufsbild Bilanzbuchhalter. Das Klischee bestätigt sich allerdings nur teilweise. Denn mit dem sich stets ändernden Steuerrecht und der Digitalisierung erhält diese Berufsgruppe zunehmend mehr Verantwortung in Unternehmen. Für Sie ist das die Möglichkeit, auch ohne Hochschulstudium Karriere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Bilanzbuchhalter – ein langweiliger, zahlenlastiger Job im stillen Kämmerchen? Lange Zeit gab es entsprechende Vorurteile über das Berufsbild Bilanzbuchhalter. Das Klischee bestätigt sich allerdings nur teilweise. Denn mit dem sich stets ändernden Steuerrecht und der Digitalisierung erhält diese Berufsgruppe zunehmend mehr Verantwortung in Unternehmen. Für Sie ist das die Möglichkeit, auch ohne Hochschulstudium Karriere zu machen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#aufgaben">Aufgaben</a></li>
<li><a href="#faehigkeiten">Fähigkeiten</a></li>
<li><a href="#voraussetzungen">Voraussetzungen</a></li>
<li><a href="#gehalt">Gehalt</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Als Bilanzbuchhalter sind Sie für das Finanzmanagement eines Unternehmens verantwortlich.</li>



<li>Zu Ihren Hauptaufgaben gehören das Erstellen eines Jahresberichts und die Buchführung. Zudem fungieren Sie als Schnittstelle zwischen Chefetage und Abteilungsleiter.</li>



<li>Für die Aufgaben als Buchhalter kombinieren Sie analytische Fähigkeiten und gewissenhaftes Arbeiten mit Kenntnissen in Steuer- und Finanzrecht.</li>



<li>Um als geprüfter Bilanzbuchhalter oder geprüfte Bilanzbuchhalterin arbeiten zu dürfen, müssen Sie den IHK-Test bestehen. Zu diesem werden Sie je nach Bildungsgrad mit einer gewissen beruflichen Erfahrung zugelassen.</li>



<li>Als Buchhalter für Bilanzen dürfen Sie mit einem Einstiegsgehalt von circa 35.000 Euro brutto jährlich rechnen. Mit Weiterbildungen und Lehrgängen können Sie sich spezialisieren. So heben Sie Ihr Gehalt im Laufe Ihrer Karriere auf bis zu 65.000 Euro an.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj.jpg" alt="Übersicht des Berfus Bilanzbuchhalter: Aufgaben, Fäähigkeiten, VOraussetzungen und Gehalt" class="wp-image-655" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/uebersicht_berufsbild_bilanzbuchhalter_vbz0yj-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Aufgaben</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie bearbeiten als Bilanzbuchhalter nicht nur Aufgaben im Rechnungswesen, sondern übernehmen auch Führungsaufgaben und begleiten Wirtschaftsprüfungen. Ihr Tätigkeitsfeld kann in einer großen oder kleinen Firma, in der Industrie oder im Dienstleistungssektor, liegen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben_bilanzbuchhalter_k5qiz7.jpg" alt="Aufgaben eines Bilanzbuchhalters" class="wp-image-652" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben_bilanzbuchhalter_k5qiz7.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben_bilanzbuchhalter_k5qiz7-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben_bilanzbuchhalter_k5qiz7-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/aufgaben_bilanzbuchhalter_k5qiz7-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Aufgaben eines Bilanzbuchhalters?</h3><p class="wp-block-paragraph">In Ihrer Funktion als Bilanzbuchhalter tragen Sie maßgeblich zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung bei.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie sind für das Erstellen von Abschlüssen und Bilanzen zuständig. Dabei stellen Sie Budgets für die jeweiligen Abteilungen auf und besitzen die Weisungsbefugnis. So sorgen Sie für eine Kontrolle des Geldflusses und damit für eine nachvollziehbare Buchführung. Sie machen mögliche Schwachstellen ausfindig, um die Bilanz zu verbessern. Dabei arbeiten Sie mit einer Buchhaltungssoftware, die Daten erfasst und auswertet.</p><p class="wp-block-paragraph">Zudem formulieren Sie Richtlinien für das Inventurverfahren und zur Datenerfassung. Letzteres wird Rechnungslegungsvorschriften genannt. Damit entwickeln Sie die Unternehmensstrategie mit.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Konkreten sind Sie in einer Firma für folgende Dinge verantwortlich:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Überwachen der Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens</li>



<li>Erstellen des Jahresabschlusses</li>



<li>Erstellen von Steuererklärungen für Umsatzsteuern, Lohnsteuern und Körperschaftssteuern</li>



<li>Kosten- und Leistungsrechnung</li>



<li>Erstellen von Lageberichten</li>



<li>(Internationales) Rechnungswesen</li>



<li>Betriebliche Steuerlehre</li>



<li>Aufteilung der Kosten in einzelne Bereiche</li>



<li>Buchführung</li>



<li>Begleiten von Betriebsprüfungen</li>



<li>Bindeglied zu Wirtschaftsprüfer und gegebenenfalls <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/beruf-steuerberater-2018149">Steuerberater</a></li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Tätigkeitsfelder eines Bilanzbuchhalters?</h3><p class="wp-block-paragraph">Als Bilanzbuchhalter vermitteln Sie bei Budgetfragen zwischen Abteilungsleitern und der Chefetage. Falls die Firma mit einer externen Steuerberatungskanzlei zusammenarbeitet, sind Sie das Bindeglied.</p><p class="wp-block-paragraph">Beheimatet sind Sie in der Abteilung Rechnungswesen oder Buchhaltung, die sich in die Bilanz-, Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung unterteilen lässt. Früher suchten nur große Unternehmen Mitarbeiter für diesen Job. Mittlerweile können Sie sich auf Stellen als Bilanzbuchhalter in mittleren und kleinen Firmen bewerben.</p><p class="wp-block-paragraph">Dabei sind Sie für Firmen aus folgenden Branchen interessant:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Industrie</li>



<li>Dienstleistungsbereich</li>



<li>Handels- und Handwerksbetrieben</li>



<li>Verbände und Organisationen</li>



<li>Wirtschaftsprüfungsgesellschaften</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist es möglich, auch als selbständiger Bilanzbuchhalter zu arbeiten. Dafür sollten Sie über ausreichend Berufspraxis verfügen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="faehigkeiten">Fähigkeiten</h2><p class="wp-block-paragraph">Um den Anforderungen als Bilanzbuchhalter gerecht zu werden, sollten Sie sich in steuerrechtlichen und finanzrechtlichen Themen auskennen. Darüber hinaus sollten Sie über analytisches Denken verfügen, sorgfältig arbeiten und kommunikationsstark sein. Nach der bestandenen IHK-Prüfung gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung, wodurch Sie sich als Buchhalter spezialisieren können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten_bilanzbuchhalter_gdnxlx.jpg" alt="Benötigte Fähigkeiten für dne Beruf als Bilanzbuchhalter" class="wp-image-653" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten_bilanzbuchhalter_gdnxlx.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten_bilanzbuchhalter_gdnxlx-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten_bilanzbuchhalter_gdnxlx-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/faehigkeiten_bilanzbuchhalter_gdnxlx-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was muss ein Bilanzbuchhalter können?</h3><p class="wp-block-paragraph">Als Bilanzbuchhalter müssen Sie sowohl berufliche Kenntnisse als auch persönliche Fähigkeiten mitbringen.</p><p class="wp-block-paragraph">Auf der beruflichen Ebene müssen Sie die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter absolviert haben, um die an Sie gestellten Anforderungen umsetzen zu können. So ist es wichtig, dass Sie ein profundes und aktuelles Wissen zu Steuer- und Finanzrecht besitzen. Denn im Zweifelsfall treffen Sie firmenrelevante Entscheidungen in diesem Gebiet. Diesen Nachweis erbringen Sie durch die bestandene IHK-Prüfung. Zudem sollten Sie ein mathematisches Verständnis besitzen und der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein.</p><p class="wp-block-paragraph">Neben dem Fachwissen um Bilanzbuchhaltung sollten Sie folgende individuelle Fähigkeiten mitbringen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Analytische Fähigkeiten</li>



<li>Sorgfältiges und strukturiertes Arbeiten</li>



<li>Gründlichkeit</li>



<li>Belastbarkeit</li>



<li>Freundlicher Umgang mit Kollegen und Chefs</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie sich weiterbilden und spezialisieren. Internationales Rechnungswesen beziehungsweise internationale Buchhaltung wird immer wichtiger. Entsprechende Weiterbildungskurse bieten die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder privaten Schulen an. An deren Ende dürfen Sie sich als „Bilanzbuchhalter International“ bezeichnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit der bestandenen Prüfung zum Bilanzbuchhalter und einer anschließenden Berufserfahrung von sieben Jahren erfüllen Sie die Voraussetzung zur Prüfung zum Steuerberater. Dann können Sie wiederum als Angestellter oder Selbstständiger arbeiten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="voraussetzungen">Voraussetzungen</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Bilanzbuchhalter zu werden, können Sie verschiedene Wege bis zum Abschluss einschlagen. Ein Studium verkürzt die benötigte Berufspraxis für die Zulassung zur IHK-Prüfung, die mit einer kaufmännischen Ausbildung aber auch gewährt wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen_bilanzbuchhalter_wazzkc.jpg" alt="Voraussetzungen für den Beruf Bilanzbuchhalter" class="wp-image-656" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen_bilanzbuchhalter_wazzkc.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen_bilanzbuchhalter_wazzkc-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen_bilanzbuchhalter_wazzkc-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/voraussetzungen_bilanzbuchhalter_wazzkc-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Bilanzbuchhalter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.meinestelle.de/jobs/bilanzbuchhalter" title="">Job des Bilanzbuchhalters</a> ist eigentlich kein Ausbildungsberuf. Vielmehr bilden Sie sich berufsbegleitend fort.</p><p class="wp-block-paragraph">Um später als Bilanzbuchhalter zu arbeiten, müssen Sie in einem kaufmännischen Beruf arbeiten. Anschließend können Sie Fortbildungen besuchen, um sich das entsprechende Wissen für den Job anzueignen. Die IHK und privaten Schulen (beispielsweise die Grundig Akademie) bieten solche Kurse an. Beendet wird die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter mit der abgelegten Abschlussprüfung bei der IHK.</p><p class="wp-block-paragraph">Um die Prüfung erfolgreich abzulegen und das IHK-Zertifikat zu erhalten, müssen Sie Ihre Kenntnisse mündlich und schriftlich in einer Reihe von Fächern nachweisen. Dazu gehören die Kosten- und Leistungsrechnung, Buchführung, betriebliche Steuerlehre sowie das Finanzmanagement, (internationales) Rechnungswesen und der Jahresabschluss.</p><p class="wp-block-paragraph">Als Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung gibt es drei Wege:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, beispielsweise als Steuerfachangestellter, und eine dreijährige, qualifizierte Berufserfahrung. Dabei ist es unerheblich, ob Sie in der Buchhaltung einer Firma oder in der Steuerkanzlei gearbeitet haben.</li>



<li>Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium (BWL, VWL) und eine einschlägige zweijährige Berufspraxis.</li>



<li>Sechs Jahre praktische Berufserfahrung mit deutlichem Bezug zum betrieblichen Rechnungswesen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Was unter qualifizierter Berufspraxis zu verstehen ist, definiert der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT). Sie müssen bestimmte Kerntätigkeiten in dieser Zeit durchgeführt haben. Dazu zählt vor allem eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung, das Erstellen eines Jahresabschlusses, einer Bilanz und eines Lageberichts nach nationalem Recht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sie können sich für die Abschlussprüfung anmelden, bevor Sie die komplette Berufspraxis erreicht haben. So verlieren Sie weniger Zeit bis zum Karrieresprung.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, in welchem Rahmen Sie die Weiterbildung durchführen, werden zwischen 3 und 30 Monate bis zum Abschluss fällig.</p><p class="wp-block-paragraph">Absolvieren Sie die Fortbildung per Fernstudium, berufsbegleitend und in Teilzeit, müssen Sie mit bis zu 2,5 Jahren rechnen. Lernen Sie selbstständig per Fernstudium in Vollzeit, sollten Sie mit circa einem Jahr rechnen. Bei einem Intensivkurs ist die Wissensvermittlung innerhalb von drei Monaten möglich.</p><p class="wp-block-paragraph">Am Ende erfolgt die Prüfung bei der IHK. Bestehen Sie die Prüfung, dürfen Sie sich mit der geschützten Bezeichnung „Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)“ schmücken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Auf die Abschlussprüfung bereiten sich angehende Bilanzbuchhalter bis zu zwei Jahre vor. Entsprechende Kurse bieten die IHK und Privatschulen an.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gehalt">Gehalt</h2><p class="wp-block-paragraph">Sobald Sie den Abschluss zum geprüften Bilanzbuchhalter vorweisen können, dürfen Sie je nach Branche und Größe des Unternehmens mit einem Gehalt von circa 35.000 Euro brutto im Jahr rechnen. Mit fortlaufender Berufspraxis, Lehrgängen und entsprechenden Positionen kann der Jahresverdienst als Angestellter auf bis zu 65.000 Euro steigen. Machen Sie sich selbstständig, richtet sich das Einkommen nach der Auftragslage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="550" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt_bilanzbuchhalter_l2shr3.jpg" alt="Gehalt eines Bilanzbuchhalters" class="wp-image-654" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt_bilanzbuchhalter_l2shr3.jpg 550w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt_bilanzbuchhalter_l2shr3-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt_bilanzbuchhalter_l2shr3-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/gehalt_bilanzbuchhalter_l2shr3-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px"><figcaption class="wp-element-caption">© Steuer-Berater.de</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie viel verdient ein Bilanzbuchhalter?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Jahresgehalt zum Einstieg: circa 35.000 Euro</li>



<li>Jahresgehalt mit Berufserfahrung: circa 50.000 Euro</li>



<li>Jahresgehalt in höherer Position: bis zu 65.000 Euro</li>



<li>Jahresgehalt als Selbstständiger: Je nach Kunden- und Auftragslage</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das durchschnittliche Gehalt in Deutschland bei einer 40-Stunden-Woche liegt bei knapp 56.000 Euro brutto pro Jahr.</p><p class="wp-block-paragraph">Dabei können Sie zu Beginn Ihrer Tätigkeit mit knapp 3.000 Euro brutto monatlich rechnen. So verdienen Sie zum Einstieg circa 35.000 Euro jährlich. Mit acht bis zehn Jahren Berufspraxis sind bis zu 3.800 Euro bis 4.500 Euro monatlich möglich. Im Laufe des Berufslebens kann dies auf bis zu 5.500 Euro brutto monatlich steigen.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings variiert das persönliche Einkommen je nach Erfahrung, Region und Position sowie Größe und Branche der Firma. Dabei gilt: In der Industrie- und IT-Technologie wird meist mehr bezahlt. Im Dienstleistungssektor hingegen werden Sie unterdurchschnittlich verdienen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie hoch ist das Gehalt in der Ausbildung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da es sich um keine klassische Ausbildung wie in einem Handwerksbetrieb handelt, richtet sich das Gehalt nach Ihrem Ausbildungsgrad und Ihrer Berufserfahrung. Wenn Sie beispielsweise eine abgeschlossene Ausbildung zum Steuerfachangestellten absolviert haben, verdienen Sie circa 25.000 bis 30.000 Euro brutto im Jahr, abhängig von Ihrer Erfahrung und Firmengröße. Als Hochschulabsolvent fällt Ihr Gehalt mitunter höher aus.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Ihr Gehalt steigern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Durch Weiterbildungen, besonders in gefragten Themengebiete wie internationales Rechnungswesen, können Sie sich für das Unternehmen als internationaler Buchhalter unentbehrlich machen. Denn dann sind Sie mit den Jahresabschlüssen ausländischer Geschäftspartner vertraut oder begleiten die Umstellung auf den International Financial Reporting Standard (IFRS).</p><p class="wp-block-paragraph">Führende Positionen sind als Bilanzbuchhalter keine Seltenheit, bedeutet der Beruf doch den Einstieg in die Managementebene. In leitender Funktion mit Personalverantwortung können Sie innerhalb eines Unternehmen mit einem Gehalt von bis zu 65.000 Euro brutto im Jahr rechnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Natürlich können Sie auch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und Firmen als Buchhalter zur Verfügung stehen. Dann ist Ihr Einkommen von der Auftragslage abhängig. Es empfiehlt sich, zunächst einen möglichen Kundenstamm zu analysieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Bilanzbuchhalter finden &amp; kostenlos anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Beruf des Bilanzbuchhalters bietet kaufmännische Tätigkeiten in der Buchhaltung, zu der vor allem die Erstellung des Jahresberichts gehört. Daneben sind Sie auch Bindeglied zwischen der Chefetage und den Abteilungen und können mit Ihren Informationen die Unternehmensstrategie entwickeln. Um den Job gewissenhaft auszuführen, müssen Sie über steuerrechtliche und finanzrechtliche Fragen Bescheid wissen, analytisch denken sowie gut kommunizieren können.</p><p class="wp-block-paragraph">Den klassischen Ausbildungsweg gibt es nicht. Wichtig ist nur eine gewisse Erfahrung im kaufmännischen Bereich. Je nachdem, ob Sie studiert oder eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich haben, benötigen Sie unterschiedliche Erfahrungswerte als Fachkraft, bevor Sie zur Prüfung zugelassen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Beim Gehalt bestimmen verschiedene Parameter wie berufliche Erfahrung, Position und Firmengröße und -branche das Einkommen. Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung ist ein Einstiegsgehalt von circa 35.000 Euro brutto im Jahr möglich. Im Laufe der Karriere können Sie mit Lehrgängen das Gehalt beinahe verdoppeln.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/was-macht-ein-bilanzbuchhalter-2019650">Was macht ein Bilanzbuchhalter?</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/fortbildung-steuerfachwirt-2018413</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2018 19:57:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/steuer-berater/?p=413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist ein Steuerfachwirt?Steuerfachwirt ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss und eine geschützte Berufsbezeichnung. Den Titel erlangen Steuerfachangestellte oder andere kaufmännische Angestellte durch eine berufliche Weiterbildung und eine anschließende bundeseinheitliche Prüfung vor dem Prüfungsausschuss einer Steuerberaterkammer. Im Unterschied zum Steuerberater, der selbständig ein Steuerbüro führt, arbeitet der Steuerfachwirt meist als Angestellter in einer Steuerberatungskanzlei. Inhaltsverzeichnis Was [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Steuerfachwirt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Steuerfachwirt ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss und eine geschützte Berufsbezeichnung. Den Titel erlangen Steuerfachangestellte oder andere kaufmännische Angestellte durch eine berufliche Weiterbildung und eine anschließende bundeseinheitliche Prüfung vor dem Prüfungsausschuss einer Steuerberaterkammer. Im Unterschied zum Steuerberater, der selbständig ein Steuerbüro führt, arbeitet der Steuerfachwirt meist als Angestellter in einer Steuerberatungskanzlei.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Was%20ist%20ein%20Steuerfachwirt?">Was ist ein Steuerfachwirt?</a></li>
<li><a href="#Warum%20lohnt%20sich%20die%20Fortbildung%20zum%20Steuerfachwirt?">Warum lohnt sich die Fortbildung zum Steuerfachwirt?</a></li>
<li><a href="#Was%20macht%20ein%20Steuerfachwirt?">Was macht ein Steuerfachwirt?</a></li>
<li><a href="#Wie%20kann%20man%20Steuerfachwirt%20werden?">Wie kann man Steuerfachwirt werden?</a></li>
<li><a href="#Wie%20sieht%20die%20Ausbildung%20zum%20Steuerfachwirt%20aus?">Wie sieht die Ausbildung zum Steuerfachwirt aus?</a></li>
<li><a href="#Wie%20sieht%20die%20Steuerfachwirtpr%C3%BCfung%20aus?">Wie sieht die Steuerfachwirtprüfung aus?</a></li>
<li><a href="#Was%20verdient%20man%20als%20ausgebildeter%20Steuerfachwirt?">Was verdient man als ausgebildeter Steuerfachwirt?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung zum Steuerfachwirt ist zwar zeitaufwändig und kostenintensiv, der Ausbildungsplan kann aber flexibel gestaltet und die Kosten teilweise durch das Aufstiegs-BAföG reduziert werden. Der erworbene Titel ist nicht nur für das eigene Ego schmeichelhaft. Als geprüfter Steuerfachwirt genießen Sie höhere Anerkennung, mehr Unabhängigkeit bei der Ausübung Ihrer Aufgaben und eine größere finanzielle Freiheit. Alle Details zu diesen und weiteren Aspekten finden Sie im folgenden Artikel auf Steuer-Berater.de.</p><h2 class="wp-block-heading">Warum lohnt sich die Fortbildung zum Steuerfachwirt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Weiterbildung zum Steuerfachwirt ist nicht nur wegen der persönlichen Entwicklung und der eigenen beruflichen Bestätigung von Bedeutung. Auch weniger intrinsische Gründe können hier motivierend wirkend. Die Fortbildung:</p><ul class="wp-block-list">
<li>genießt ein hohes Ansehen: Durch umfangreiches Fachwissen, das im Unterricht vermittelt wird, können geprüfte Steuerfachwirte deutlich höhere Anforderungen erfüllen als Steuerfachangestellte.</li>



<li>verbessert Ihre mathematischen und analytischen Eigenschaften,</li>



<li>vermittelt Ihnen Rechtswissen im Bereich Sozialversicherungsrecht,</li>



<li>Wirtschaftsrecht und Bürgerliches Recht. Damit sind Sie in der Lage, Mandanten auch über Fragen zu Erbschaftssteuer, Altersvorsorge oder Schenkungssteuer zu informieren,</li>



<li>verleiht Ihnen mehr Unabhängigkeit: Nach der erfolgreich absolvierten Prüfung vor der Steuerberaterkammer sind Steuerfachwirte befähigt, Führungspositionen und eigenverantwortlich komplexe Aufgaben zu übernehmen, wie Jahresabschlüsse und Finanzbuchhaltung für Unternehmen, Steuererklärungen und Prüfung von Steuerbescheiden,</li>



<li>macht Sie unentbehrlich: Als Steuerfachwirt kennen Sie das deutsche Steuersystem und sind über die Gesetzeslage bestens informiert. In der ohnehin krisensicheren Branche sind Steuerfachwirte heiß gefragt,</li>



<li>ist ein Garant für eine erfolgreiche Zukunft: Sie können mit einem erheblich höheren Gehalt rechnen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was macht ein Steuerfachwirt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Steuerfachwirt hat sehr breit gefächerte Aufgaben, die verschiedene Tätigkeiten umfassen. Grundsätzlich unterscheidet sich das Aufgabenspektrum nicht wesentlich von dem eines Steuerfachangestellten, allerdings trägt der Steuerfachwirt mehr Verantwortung und arbeitet eigenständiger. Im Vergleich zum Bilanzbuchhalter wiederum, dessen Schwerpunkt bei Buchführung, Jahresabschluss und Controlling liegt, hat der Steuerfachwirt häufiger mit dem eigentlichen Steuerrecht zu tun. Sehr oft ist der Steuerfachwirt die „rechte Hand“ des Steuerberaters, die ihn mit seinem Sachverständnis in den Bereichen Steuerrecht, Rechnungswesen und Betriebswirtschaft im Praxisalltag zuverlässig entlastet und kompetent vertritt.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Einzelnen übernimmt der Steuerfachwirt folgende Aufgaben:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Buchhaltung gewerblicher Mandanten,</li>



<li>Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnung,</li>



<li>Erstellung von Jahresabschlüssen von Unternehmen</li>



<li>Steuererklärung im unternehmerischen und privaten Bereich,</li>



<li>Steueroptimierung für Unternehmen und Privatpersonen,</li>



<li>Beratung zum Thema Existenzgründung, Steuergestaltung, Unternehmensführung,</li>



<li>Vermögensverwaltung, Rating und unterstützende Tätigkeit bei Verhandlungen mit Banken.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Als Steuerfachwirt bekommen auf Sie des Öfteren auch innerbetrieblich orientierte Aufgaben, wie die Leitung der Kanzlei oder Kanzleivorstand, Teamführung und Vertretung des Praxisinhabers in dessen Abwesenheit. Tätigkeiten operativer Natur wie die Akteneinsicht und -bearbeitung, Kontaktpflege zu Finanzämtern und Sozialversicherungsträgern oder aber die Teilnahme an Außenprüfungen gehören ebenfalls zu den regelmäßigen Tätigkeiten eines Steuerfachwirts.</p><h2 class="wp-block-heading">Wie kann man Steuerfachwirt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung zum Steuerfachwirt eignet sich optimal für Angestellte im Steuerwesen, die ihre beruflichen Aufstiegschancen verbessern möchten. Steuerfachwirt werden kann man auf regulärem Wege – über die erste Karrierestufe als Steuerfachangestellte/r und die anschließende Weiterbildung zum Steuerfachwirt bei einem der Lehrsinstitute – oder aber auf alternativen, wenn auch längeren Wegen inklusive Quereinstieg. Eher unüblich ist,<br>Steuerfachwirt nach einem BWL-Studium werden zu wollen, denn die Ausbildung ist eher für Kandidaten gedacht, die nicht studiert haben und Berufserfahrung haben. Von Hochschulabsolventen wird meist erwartet, dass sie das schwerere Steuerberater-Examen angehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche persönlichen Voraussetzungen benötigt man für die Ausbildung zum Steuerfachwirt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder, der die Ausbildung zum Steuerfachwirt ins Auge fast, bringt auch die persönlichen Voraussetzungen für den Beruf mit. Die bloße Leidenschaft für Zahlen reicht leider nicht aus. Von großer Bedeutung ist unter anderem ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Eigenmotivation – unerlässlich für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung -, aber auch die Bereitschaft, mit rechtsverbindlichen Deadlines sowie sehr unterschiedlichen Menschen zu arbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Beruf des Steuerfachwirts passt zu Ihnen, wenn Sie:</p><ol class="wp-block-list">
<li>Organisationstalent und Durchhaltevermögen mitbringen, um sich effektiv und zeitsparend auf die Klausuren vor der Steuerberaterkammer vorzubereiten.</li>



<li>Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge und rechtliche Bestimmungen haben.</li>



<li>über eine Affinität für Zahlen und die Bereitschaft verfügen, termingerecht und oft unter Zeitdruck zu arbeiten.</li>



<li>Sie den Umgang mit Menschen mögen – sowohl mit Mandanten, als auch mit Kollegen, Steuerberatern und Finanzbeamten.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Steuerberater finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie sieht die Ausbildung zum Steuerfachwirt aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung zum Steuerfachwirt kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, sowohl im Nahunterricht als auch im Fernstudium. Die meisten Anwärter auf den Titel des Steuerfachwirts wählen eine Kombination aus Fernlehrgängen und Präsenzseminaren.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die Ausbildung zum Steuerfachwirt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wie lange die Vorbereitung auf die Fortbildungsprüfung zum Steuerfachwirt dauert, hängt sehr stark von Ihrem Lerntempo ab, sowie von der Unterrichtsstruktur des gewählten Lehrinstituts. Die einzelnen Lehrgänge unterscheiden sich nämlich zum Teil beträchtlich voneinander in Bezug auf die Selbststudium- und Präsenzseminar-Anteile. Die typischen<br>Unterrichtsvarianten sind:</p><ul class="wp-block-list">
<li>die <strong>Vollzeitkurse</strong>: Tageslehrgänge im Block montags bis freitags, manchmal halbtags,</li>



<li>die <strong>Teilzeitkurse</strong>: Abend- oder Wochenendseminare,</li>



<li>das <strong>Fernstudium</strong>.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Reines Fernstudium bei einer wöchentlichen Studienzeit von acht bis zehn Stunden nimmt mehr Zeit in Anspruch als ein Lehrgang, der berufsbegleitend in Form von Abend-, Wochenend- und Blockseminaren oder gar in Vollzeit absolviert wird. In der Regel dauert die Ausbildung zwischen einem und anderthalb Jahren. Wählen Sie einen Vollzeitkurs – die schnellste und intensivste Vorbereitungsform – können Sie Ihre Ausbildung sogar auf zwei Monate verkürzen. Entscheidend für die richtige Wahl des Ausbildungsinstituts ist die passende Mischung aus Selbststudium und Präsenzunterricht, die zu Ihrer persönlichen und beruflichen Situation passen muss.</p><h3 class="wp-block-heading">Was lernt man in der Ausbildung zum Steuerfachwirt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von der Form, die Sie für Ihren Unterricht gewählt haben, und der Intensität des Lehrgangs, muss die Ausbildung Sie abschließend auf die Steuerfachwirtprüfung vorbereiten. Ausbildungsinhalte, die von zahlreichen Lehrinstituten angeboten werden, betreffen unter anderem: Allgemeines und Besonderes Steuerrecht, Rechnungswesen, Jahresabschlussanalyse, Kosten- und Leistungsrechnung, Finanzierung, Wirtschaftsrecht, Grundzüge des Bürgerlichen Rechts, des Handels- und Gesellschaftsrechts, des Sozialversicherungsrechts und des Arbeitsrechts.</p><h3 class="wp-block-heading">Welchen Abschluss erhält man nach der Fortbildung zum Steuerfachwirt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nach der abgeschlossenen Fortbildung zum Steuerfachwirt erhält man von dem Lehrinstitut eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zertifikat über den absolvierten Lehrgang. Der öffentlich-rechtlich anerkannte Abschluss als Steuerfachwirt steht Ihnen erst dann zu, wenn Sie die bundeseinheitliche Prüfung vor dem Prüfungsausschuss einer Steuerberaterkammer bestanden haben.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer bietet Fortbildungskurse zum Steuerfachwirt an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Den Titel des Steuerfachwirts darf nur führen, wer eine entsprechende Prüfung vor der zuständigen Steuerberaterkammer absolviert hat. Theoretisch können Sie sich auch in Eigenregie auf die Fortbildungsprüfung vorbereiten. Im Normalfall macht aber ein Vorbereitungskurs an einem der zahlreichen Lehrinstitute mehr Sinn und hat eine größere Aussicht auf Erfolg. Ob Volkshochschule, IHK oder eine private Akademie – Sie können zwischen unzähligen Anbietern auf dem Markt wählen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Achten Sie auf die Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) als Qualitätsmerkmal!</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie viel kostet die Ausbildung zum Steuerfachwirt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten der Ausbildung zum Steuerfachwirt variieren abhängig von der Region und des gewählten Ausbildungsinstituts. Die meisten Lehrgänge kosten zwischen 1.500 und 4.200 Euro. Für Teilnehmer mit einem kleineren Budget und hervorragendem Grundlagenwissen bzw. hoher Eigendisziplin beim Lernen bieten sich Kompaktkurse. Diese nehmen nur wenige Tage in Anspruch und bereiten die Kandidaten gezielt auf die mündliche oder schriftliche Prüfung vor. Der Preis solcher Vorbereitungsseminare liegt zwischen 200 und 700 Euro.</p><p class="wp-block-paragraph">Da Fortbildungen öffentlicher und privater Träger in Voll- und Teilzeit, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen vorbereiten, gefördert werden, können Sie auch einen Antrag auf Ausbildungsförderung stellen. Das sogenannte <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/bafoeg-steuererklaerung-2018367">Aufstiegs-BAföG</a> (früher Meister-BAföG) besteht aus einem einkommens- und vermögensunabhängigen Zuschuss zu den Fortbildungskosten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Steuerberater finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie sieht die Steuerfachwirtprüfung aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Steuerfachwirtprüfung wird einmal im Jahr von den Steuerberaterkammern angeboten und findet von Februar bis März statt. Sie müssen sich selbst zur Prüfung anmelden, der Anmeldeschluss ist dabei regional unterschiedlich und liegt etwa drei bis sechs Monate vor der Prüfung. Das Examen selbst besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Bevor Sie sich zur Prüfung anmelden, sollten Sie sich von Ihrer zuständigen Steuerberaterkammer zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung beraten lassen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Steuerfachwirtprüfung erfüllt sein?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Zulassungsvoraussetzungen für die Steuerfachwirtprüfung ergeben sich aus § 9 der Prüfungsordnung. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sie haben die Ausbildung als Steuerfachangestellter erfolgreich abgeschlossen und den Beruf bereits drei Jahre lang ausgeübt<br>oder</li>



<li>Sie haben einen Abschluss in einem gleichwertigen Beruf, etwa als Rechtsanwaltsfachangestellte, Industriekaufmann, Kaufmann im Groß- und Außenhandel oder Bankkaufmann und eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung im Steuer- und Rechnungswesen. Drei der fünf Berufsjahre sollten Sie bei einem Steuerberater absolviert haben<br>oder</li>



<li>Sie sind Quereinsteiger ohne entsprechende Berufsausbildung, haben aber mindestens acht Jahre einschlägige Berufserfahrung gesammelt, davon mindestens fünf Jahre bei einem Steuerberater.</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Es gibt eine Bundessteuerberaterkammer in Berlin und 21 Steuerberaterkammern. Die jeweils zuständige gibt Auskunft darüber, welche Ausbildung anerkannt wird. Einen Überblick über die Kammern finden Sie <a href="https://www.bstbk.de/de/bstbk/organisation/steuerberaterkammern/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf der Website der BStBK</a>.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie ist die Steuerfachwirtprüfung aufgebaut?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Steuerfachwirtprüfung umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Schriftlich müssen die Prüfungskandidaten jeweils eine 4-stündige Klausur in folgenden Bereichen bearbeiten:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steuerrecht I</strong><br>Einkommensteuer<br>Körperschaftsteuer<br>Gewerbesteuer</li>



<li><strong>Steuerrecht II</strong><br>Umsatzsteuer, Erbschaft- und Schenkungssteuer, Abgabenordnung</li>



<li><strong>Rechnungswesen</strong><br>Buchführung und Jahresabschluss nach Handels- und Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Grundzüge der Kosten- und Leistungsrechnung, der Finanzierung und der Jahresabschlussanalyse</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Der mündliche Teil der Steuerfachwirtprüfung besteht aus einem Fachgespräch, das<br>folgende Sachgebiete betrifft:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Steuerrecht<br>Alle für die Prüfung relevanten Steuerarten</li>



<li>Grundzüge<br>Jahresabschlussanalyse, Kosten- und Leistungsrechnung,Finanzierung</li>



<li>Grundzüge des Rechts<br>Insbesondere Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Manche Fernschulen bieten eine „Generalprobe“ an, die die Prüfung bei der Steuerberaterkammer simuliert.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading"> Wieviel kostet die Steuerfachwirtprüfung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Außer den Kursgebühren für die Fortbildung zum Steuerfachwirt fällt auch eine Prüfungsgebühr an, die die Steuerberaterkammern erheben. Diese wird bei der Anmeldung fällig und liegt zwischen 300 und 400 Euro. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden. Die Ergebnisse der Prüfung zum Steuerfachwirt werden von den Kammern nicht regelmäßig veröffentlicht. Die Durchfallquote liegt je nach Bundesland und Jahr zwischen 20 und 58 %.</p><h2 class="wp-block-heading">Was verdient man als ausgebildeter Steuerfachwirt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Gehalt eines ausgebildeten Steuerfachwirtes hängt nicht zuletzt von seinem Verhandlungsgeschick ab, den der Jobkandidat im Bewerbungsgespräch an den Tag legt. Im Durchschnitt liegt das Einstiegsgehalt von Steuerfachwirten zwischen 2.000 und 3.000 Euro im Monat. Zunehmende Berufserfahrung zieht eine steigende Gehaltsentwicklung nach sich. Laut Handelsblatt verdient ein Steuerfachwirt mit einer sechs- bis neunjährigen Berufspraxis zwischen 4.200 und 4.800 Euro monatlich.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody"><strong>Die Dummensteuer:</strong> Muss man in Deutschland tatsächlich für Dummheit bezahlen? Ja und nein. Eine offizielle Steuer, die auf Blödheit erhoben wird, gibt es natürlich nicht. Der Begriff „Dummensteuern“ existiert aber tatsächlich. Dummensteuern entstehen, wenn Steuerpflichtige aus Unkenntnis oder wegen fehlender Überlegungstiefe steuerliche Privilegien nicht oder nicht vollständig im Hinblick auf eine Minimierung der eigenen Steuerbelastung nutzen. Den Begriff hat Professor Dr. Gerd Rose geprägt. <strong>Als Steuerfachwirt können Sie Ihre Mandanten von der Dummensteuer bewahren.</strong><br><em>„Steuerberatung und Wissenschaft: Aufsätze aus vier Jahrzehnten“, Prof. Dr. Dr. h. c. Gerd Rose.</em></div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/fortbildung-steuerfachwirt-2018413">Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in: Voraussetzungen, Ausbildungsinhalte, Prüfungsmodalitäten</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/ausbildung-steuerfachangestellte-2018289</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 12:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/steuer-berater/?p=289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was macht ein Steuerfachangestellter?Als Steuerfachangestellte/r unterstützen Sie Steuerberater bei ihrer Arbeit. Sie beraten Kunden, bearbeiten Steuererklärungen, prüfen Steuerbescheide, vereinbaren Termine und bereiten Unterlagen vor. Steuerfachgehilfen können auch für Freiberufler und Selbstständige tätig sein und kümmern sich dann um die Lohn- und Gehaltsabrechnung, den Jahresabschluss und die einzelnen Buchungsvorgänge. Inhaltsverzeichnis Tätigkeiten des Steuerfachangestellten Qualifikationen und Voraussetzungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Was macht ein Steuerfachangestellter?</h2><p class="wp-block-paragraph">Als Steuerfachangestellte/r unterstützen Sie Steuerberater bei ihrer Arbeit. Sie beraten Kunden, bearbeiten Steuererklärungen, prüfen Steuerbescheide, vereinbaren Termine und bereiten Unterlagen vor. Steuerfachgehilfen können auch für Freiberufler und Selbstständige tätig sein und kümmern sich dann um die Lohn- und Gehaltsabrechnung, den Jahresabschluss und die einzelnen Buchungsvorgänge.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#T%C3%A4tigkeiten%20des%20Steuerfachangestellten">Tätigkeiten des Steuerfachangestellten</a></li>
<li><a href="#Qualifikationen%20und%20Voraussetzungen">Qualifikationen und Voraussetzungen</a></li>
<li><a href="#Ausbildungsinhalte">Ausbildungsinhalte</a></li>
<li><a href="#Ausbildungsdauer">Ausbildungsdauer</a></li>
<li><a href="#Ausbildungsgehalt">Ausbildungsgehalt</a></li>
<li><a href="#Lohn%20als%20Steuerfachangestellter">Lohn als Steuerfachangestellter</a></li>
<li><a href="#Weiterbildungsm%C3%B6glichkeiten">Weiterbildungsmöglichkeiten</a></li>
<li><a href="#Zukunftsausblick">Zukunftsausblick</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div class="wp-block-image wp-image-303">
<figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausbildung-Steuerfachangestellte.jpg" alt="Ein Taschenrechner liegt auf einem Stapel von Aktenordnern. Im Hintergrund ist eine Person zu sehen, die an einem Schreibtisch sitzt und Notizen macht. Die Szene deutet auf ein Büro oder eine Arbeitsumgebung hin." class="wp-image-303" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausbildung-Steuerfachangestellte.jpg 1000w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausbildung-Steuerfachangestellte-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausbildung-Steuerfachangestellte-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"><figcaption>Das Berufsbild des/der Steuerfachangestellten ist facettenreich und komplex. © andrei_r / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph">Das Aufgabenfeld des Steuerfachangestellten ist durchaus abwechslungsreich, da zwar ein Großteil Bürotätigkeiten ausmacht, aber auch der Kontakt zu Kunden einen wichtigen Aufgabenbereich darstellt. Die dreijährige Ausbildung zum Steuerfachgehilfen erfolgt zumeist dual und bietet viele Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Der Beruf beschreibt viele Tätigkeiten zur Unterstützung eines Steuerberaters, wobei Sie auch für Selbstständige und Freiberufler tätig sein können. Erfahren Sie auf Steuer-Berater.de, wie sich die Ausbildung, Karrieremöglichkeiten und die Arbeitstätigkeit des Steuerfachangestellten im Einzelnen gestalten.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Tätigkeiten des Steuerfachangestellten">Welche Tätigkeiten führt ein Steuerfachangestellter aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der kaufmännische Beruf des Steuerfachangestellten bedient ein breites Spektrum an verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten. Sie bieten Ihren Kunden Ihr betriebswirtschaftliches und steuerliches Know-how an und beraten Ihre Mandanten gewissenhaft und fachmännisch. Als Steuerfachgehilfe unterstützen Sie Steuerberater bei deren Arbeit, indem Sie Termine und Besprechungen planen, organisieren, vorbereiten und nachbereiten. Das Berufsbild des Steuerfachangestellten erfordert Kenntnisse in der Buchführung und Überprüfung sowie der Dokumentation jedes Mandanten. Sie erstellen Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Steuererklärungen oder Lohn- und Gehaltsabrechnungen. Gleichzeitig übernehmen Sie auch organisatorische und kaufmännische Tätigkeiten und treten oft in beratenden Kontakt mit Kunden.</p><h3 class="wp-block-heading">In welchen Branchen arbeiten Steuerfachangestellte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Als Steuerfachangestellte arbeiten Sie vor allem in Büros und Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder auch vereidigten Buchprüfern. Sie können in Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften tätig sein. Auch Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung und Personalsachbearbeitung stellen Steuerfachgehilfen ein. Als Steuerfachangestellter haben Sie auch gute Chancen, Fuß in der Industrie zu fassen, wo die Gehälter oft noch höher sind.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead"> </div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<h3>Worin unterscheidet sich der Beruf Steuerfachangestellter vom Beruf Steuerberater?</h3>
<p>Steuerberater müssen eine separate Prüfung ablegen, welche erst nach zehn Jahren Berufserfahrung oder einem vorangegangenen Studium in der Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaft zugänglich ist. Steuerberater verfügen somit nicht nur über mehr praktische Erfahrung, sondern Sie haben auch mehr Freiheiten. Als Steuerberater können Sie sich beispielsweise auch selbstständig machen und Ihre eigene Kanzlei eröffnen. <a title="Steuer-Berater.de über den Beruf des Steuerberaters." href="https://www.steuer-berater.de/magazin/beruf-steuerberater-2018149">Mehr zum Berufsbild des Steuerberaters finden Sie in diesem Artikel.</a></p>
</div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Qualifikationen und Voraussetzungen">Qualifikationen: Wer kann die Ausbildung zum Steuerfachangestellten machen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Steuerfachangestellte/r werden möchten, sollten Sie vorab Ihre Fertigkeiten und Interessen reflektieren, denn der Beruf des Steuerfachgehilfen ist sehr speziell und anspruchsvoll. Voraussetzung für die Ausbildung zum Steuerfachangestellten ist erst einmal der vorhandene Abschluss der<strong> mittleren Hochschulreife</strong> und/oder des <strong>Abiturs</strong>. Weitere Anforderungen beziehen sich auf Ihre persönlichen Eigenschaften und Veranlagungen. Da Sie als Steuerfachangestellte/r viel mit Zahlen zu tun haben werden, sollten Sie nicht nur <strong>gut in Mathematik</strong> sein, sondern auch Spaß am Umgang mit Zahlen und Rechnungen haben. Auch eine <strong>strukturierte Organisation</strong>, <strong>Sorgfältigkeit</strong> und ein gutes <strong>Zeitmanagement</strong> sind Voraussetzungen, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein. Da Sie häufig auch mit Mandanten und Kunden in Kontakt treten werden, sollten Sie <strong>kommunikativ</strong>, <strong>freundlich</strong> und <strong>selbstbewusst</strong> sein.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Der Beruf des Steuerfachangestellten passt zu Ihnen, wenn:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<ol>
<li>Sie gerne mit Zahlen und Gesetzen arbeiten.</li>
<li>Sie Spaß an der Arbeit mit Menschen haben und diesen helfen möchten.</li>
<li>Sie lernwillig und verantwortungsbewusst sind.</li>
</ol>
</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Kann man sich zum Steuerfachangestellten umschulen lassen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können sich im Rahmen einer Umschulung zum Steuerfachangestellten umschulen lassen. Diese Umschulungen sind primär für Personen bestimmt, die bereits einen Beruf erlernt haben und sich nun neu orientieren möchten. Doch auch ohne Berufsabschluss bieten einige Anbieter eine Umschulung zum Steuerfachgehilfen an. Der Abschluss der mittleren Hochschulreife oder das Abitur sind meist Voraussetzung und häufig wird auch schon eine erste Ausbildung im kaufmännischen Bereich gefordert. Die Weiterbildung zum Steuerfachangestellten verläuft dann dual in Voll- oder Teilzeit, so dass neben der Theorie auch schon viel Praxis erprobt wird. Je nach Ausgangslage dauert die Umschulung zwei bis drei Jahre.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Ausbildungsinhalte">Wie sieht die Ausbildung zum Steuerfachangestellten aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie Steuerfachangestellte/r werden, müssen Sie sich auf eine dreijährige duale Ausbildung vorbereiten. Sie werden Theorie und Praxis gleichermaßen an der Berufsschule und in einem Betrieb vermittelt bekommen und neben einer Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr eine schriftliche und eine mündliche Prüfung zum Ausbildungsende absolvieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Was lernt man in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Lehrplan eines Steuerfachangestellten beinhaltet im ersten und zweiten Ausbildungsjahr alle Grundlagen der allgemeinen <strong>Wirtschaftslehre</strong>, <strong>Steuerlehre</strong> und des <strong>Rechnungswesens</strong>. Sie erlernen beispielsweise die Regeln des Steuer-, Arbeits- und Sozialrechts und wie Sie Geld- und Leistungsströme systematisch erfassen und überwachen können. In Ihrem Ausbildungsbetrieb erproben Sie die Buchführung und Steuerarbeit und lernen die Grundlagen des Personalwesens kennen. Die Ausbildungsinhalte des dritten Lehrjahres umfassen die Vertiefung der zuvor erlernten Theorien, Kenntnisse und Inhalte. Der Ausbildungsrahmenplan wurde entsprechend konzipiert, um die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen, schon Erlerntes anzuwenden und immer wieder zu vertiefen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo findet die Ausbildung zum Steuerfachangestellten statt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die duale Ausbildung zum Steuerfachangestellten findet in einer Berufsschule und einem Ausbildungsbetrieb statt. Der Betrieb kann eine Steuerberater- oder Wirtschaftskanzlei sein.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Ausbildungsdauer">Wie lange dauert die Ausbildung zum Steuerfachangestellten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung oder Weiterbildung zum Steuerfachgehilfen dauert grundsätzlich drei Jahre und wird dual durchgeführt. Es besteht jedoch teilweise die Möglichkeit, die Ausbildung zu verkürzen oder sie in Teilzeit durchzuführen. Sie können den Ausbildungsberuf des Steuerfachangestellten auch in vier Jahren erwerben und zeitgleich Ihren Abschluss der allgemeinen Hochschulreife absolvieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten in Teilzeit möglich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es besteht für Sie die Möglichkeit Ihre Ausbildung zum Steuerfachgehilfen auch in Teilzeit zu absolvieren. Vor allem für junge Mütter und Väter bietet sich eine Ausbildung in Teilzeit als vorteilhaft an. Sie arbeiten dann nur 20-30 Stunden die Woche anstatt der üblichen 40. Allerdings muss die jeweilige Kammer erst einem Antrag auf Teilzeit zustimmen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann man die Ausbildung zum Steuerfachangestellten verkürzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Verkürzung der Ausbildung zum Steuerfachangestellten ist grundsätzlich möglich, jedoch muss eine Mindestausbildungszeit von 1,5 Jahren eingehalten werden. Verkürzungen werden meist genehmigt, wenn Sie überdurchschnittlich gute Noten und Leistungen vorweisen können. Auch die schulische Vorbildung kann ein Grund sein, um Ihre Ausbildungszeit zu verkürzen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Ausbildungsgehalt">Was verdient man in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Während Ihrer Ausbildung zum Steuerfachangestellten erhalten Sie ein Ausbildungsgehalt. Die Ausbildungsvergütung ist vorab durch Verträge mit Tarifbindung von den Betrieben festgelegt worden und orientiert sich dabei an den Vorgaben der jeweiligen Steuerberaterkammer. Daher unterscheiden sich die Gehälter je nach Bundesland. Im ersten Ausbildungsjahr erhalten Sie ein Gehalt von 700 bis 850 € und im zweiten Jahr 800 bis 950 €. Im letzten Ausbildungsjahr können Sie bis zu 1.100 € verdienen.</p><button class="get-the-angebote">Steuerberater gesucht? Jetzt unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Lohn als Steuerfachangestellter">Wieviel verdient man als ausgebildeter Steuerfachangestellter?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nach der Ausbildung können Sie als Steuerfachangestellte/r mit einem Einstiegsgehalt von 1.400 bis 2.200 € rechnen. Der Verdienst ist nun nicht mehr an Tarife gebunden und richtet stark nach den einzelnen Arbeitgebern. Auch hier finden Sie große Unterschiede je nach Betrieb und Bundesland.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Weiterbildungsmöglichkeiten">Karriere: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Steuerfachangestellte?</h2><p class="wp-block-paragraph">Steuerfachgehilfen stehen zahlreiche Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, um sich beruflich zu verändern und Führungspositionen einzunehmen. Vom Steuerfachangestellte/n zum Steuerberater/in bedarf es über zehn Jahre Berufserfahrung oder ein vorangegangenes Studium in den entsprechenden Fächern. Nach der Fortbildung müssen Sie dann <a title="Alle Infos zur Steuerberaterprüfung finden Sie hier." href="https://www.steuer-berater.de/magazin/steuerberaterpruefung-2018113">eine Prüfung ablegen</a>, um ein geprüfter Steuerberater zu werden. Danach steht Ihnen auch der Schritt in die Selbstständigkeit zur Wahl. Die Weiterbildung zum Steuerfachwirt/in oder Bilanzbuchhalter/in ist ebenfalls nützlich, um auf der Karriereleiter aufzusteigen. Sie können eine kaufmännische Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt/in im Steuerwesen oder zum Controller für Steuerfachangestellte absolvieren. Es bietet sich Ihnen auch die Möglichkeit, ein Studium in Steuern und Prüfungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Business Administration, Wirtschaftsrecht, Finanzmanagement oder Controlling aufzunehmen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Zukunftsausblick">Ist der Beruf des Steuerfachangestellten zukunftssicher?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Beruf des Steuerfachangestellten bietet Ihnen eine solide Basis für Weiter- und Fortbildungen, die Ihnen einen Karriereaufstieg ermöglichen. Sie verfügen nach Ihrer Ausbildung über ein umfangreiches Wissen zum Steuer- und Wirtschaftssystem in Deutschland und können Ihre Fähigkeiten in verschiedenen Branchen erweitern. Durch den gesellschaftlichen Wandel und die Optimierung der Tätigkeiten erschließen sich neue Geschäftsfelder für den Steuerfachgehilfen, so dass Sie nicht mehr nur Ihre Mandanten bei ihren Steuererklärungen und Lohnabrechnungen unterstützen, sondern auch Ansprechpartner für Existenz- und Zukunftsfragen sein werden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Das Berufsbild des Steuerfachangestellten ist vielseitig und komplex. Neben unterschiedlichen Bürotätigkeiten, stehen Sie regelmäßig in Kontakt mit Mandanten und unterstützen beispielsweise Steuerberater bei der Organisation und Durchführung. Die dreijährige Ausbildung verbindet die Theorie des deutschen Steuer- und Wirtschaftssystems mit der Praxis und bereitet Sie gut auf Ihre zukünftigen Tätigkeiten vor. Steuerfachgehilfen stehen viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen zur Verfügung, so dass Sie in diesem Beruf nie still stehen müssen. Mit seinen Vorteilen und Karrieremöglichkeiten überzeugt der Beruf des Steuerfachangestellten.</div>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/steuerberaterpruefung-2018113</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 11:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/steuer-berater/?p=113</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer kann eine Steuerberaterprüfung ablegen?Wer zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden möchte, muss einen Bachelor-Abschluss in einem passenden Studium (zum Beispiel Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften oder Wirtschaftsrecht) oder eine Ausbildung (etwa zum Steuerfachangestellten) absolviert haben. Alternativ kann eine adäquate Berufserfahrung die Zulassung zur Steuerberaterprüfung ermöglichen. Inhaltsverzeichnis Wo kann man die Steuerberaterprüfung ablegen? Was kostet die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Wer kann eine Steuerberaterprüfung ablegen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden möchte, muss einen Bachelor-Abschluss in einem passenden Studium (zum Beispiel Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften oder Wirtschaftsrecht) oder eine Ausbildung (etwa zum Steuerfachangestellten) absolviert haben. Alternativ kann eine adäquate Berufserfahrung die Zulassung zur Steuerberaterprüfung ermöglichen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Wo%20kann%20man%20die%20Steuerberaterpr%C3%BCfung%20ablegen">Wo kann man die Steuerberaterprüfung ablegen?</a></li>
<li><a href="#Was%20kostet%20die%20Steuerberaterpr%C3%BCfung">Was kostet die Steuerberaterprüfung?</a></li>
<li><a href="#Welche%20Voraussetzungen%20m%C3%BCssen%20f%C3%BCr%20eine%20Zulassung%20erf%C3%BCllt%20sein">Welche Voraussetzungen müssen für eine Zulassung erfüllt sein?</a></li>
<li><a href="#Wie%20kann%20man%20sich%20auf%20Steuerberaterpr%C3%BCfung%20vorbereiten">Wie auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten?</a></li>
<li><a href="#Wie%20ist%20die%20Steuerberaterpr%C3%BCfung%20aufgebaut">Wie ist die Steuerberaterprüfung aufgebaut?</a></li>
<li><a href="#Was%20passiert,%20wenn%20man%20die%20Steuerberaterpr%C3%BCfung%20nicht%20besteht">Was passiert, wenn man die Steuerberaterprüfung nicht besteht?</a></li>
<li><a href="#Kann%20man%20auch%20ohne%20Ablegen%20der%20Steuerberaterpr%C3%BCfung%20Steuerberater%20werden">Kann man auch Prüfung Steuerberater werden?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div class="wp-block-image wp-image-216"><figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberaterpruefung.jpg" alt="Mehrere Personen sitzen an einem Tisch und schreiben auf Papier. Sie verwenden verschiedene Stifte in einem Klassenzimmer oder einer Schulungsumgebung. Der Fokus liegt auf den Händen der Personen und dem Schreibprozess." class="wp-image-216" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberaterpruefung.jpg 1000w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberaterpruefung-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberaterpruefung-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"><figcaption>Die Steuerberaterprüfung ist gefürchtet, die Durchfallquote hoch. Dies ist dem hohen Leistungsanspruch des Berufs geschuldet. © LuckyBusiness / istockphoto.com</figcaption></figure></div><p class="wp-block-paragraph">Wer die Steuerberaterprüfung ablegen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen: Eine Ausbildung oder ein Studium sind dafür genauso nötig, wie die entsprechende Praxiszeit. Wie lange es insgesamt dauert, bis Sie die Steuerberaterprüfung ablegen können, hängt davon ab, welchen Weg Sie gewählt haben. Auf Steuer-Berater.de erklären wir Ihnen alles zu Inhalten, Kosten und den Voraussetzungen, um zur Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Wo kann man die Steuerberaterprüfung ablegen">Wo kann man die Steuerberaterprüfung ablegen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Steuerberaterexamen wird von den <a title="Einen Überblick über die Kammern finden Sie hier." href="https://www.bstbk.de/de/bstbk/organisation/steuerberaterkammern/" target="blank" rel="noopener noreferrer">Steuerberaterkammern</a> durchgeführt. Die Prüfungsleistungen werden durch staatliche Prüfungssausschüsse bewertet. Termine finden immer bundesweit zur selben Zeit statt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Was kostet die Steuerberaterprüfung">Was kostet die Steuerberaterprüfung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Steuerberaterprüfung ist leider nicht nur schwer, sondern auch teuer. Die zuständige Steuerberaterkammer legt fest, wie hoch die Gebühren für die Steuerberaterprüfung selbst sind. Die Bearbeitung des Antrages kostet um die<strong> 200 Euro</strong>. Die Prüfungsgebühr an sich beläuft sich auf rund <strong>1.000 Euro</strong>. Nähere Informationen dazu stellt ebenfalls die jeweils zuständige Steuerberaterkammer zur Verfügung.</p><p class="wp-block-paragraph">Da man sich auf die Prüfung sehr intensiv vorbereiten muss, sind Lehrgänge und Kurse vorab eigentlich so gut wie verpflichtend. Im Durchschnitt kann man deshalb schon in der Vorbereitung mit <strong>10.000 bis 15.000 Euro</strong> rechnen, die man dafür aufwenden muss. Viele Berufsanwärter, die das Ziel haben, <a title="Mehr zum Ausbildungsweg finden Sie hier." href="https://www.steuer-berater.de/magazin/steuerberater-werden-201887">Steuerberater zu werden</a>, legen daher schon von Beginn an etwas Geld zur Seite.</p><p class="wp-block-paragraph">Von eigenen Sparmaßnahmen abgesehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich die Steuerberaterprüfung über unterschiedliche Förderungen zu finanzieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Förderung gibt es für die Steuerberaterprüfung?</h3><ul class="wp-block-list"><li><a title="Bildungsprämie" href="https://www.bildungspraemie.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Bildungsprämie/Prämiengutschein</strong></a><strong>: </strong>Dabei übernimmt der Staat die Hälfte Kosten für die Weiterbildungskurse. Maximal aber 500 Euro pro Kurs für die Vorbereitung zur Steuerberaterprüfung. Was bedeutet, dass ein Kurs nicht mehr als 1.000 Euro kosten darf. Um die Bildungsprämie erhalten zu können muss man mindestens 25 Jahre alt sein und darf maximal 20.000 Euro im Jahr verdienen. Man muss mindestens 15 Stunden die Woche erwerbstätig sein. Um den Prämiengutschein zu erhalten, muss ein Beratungsgespräch in einer der Beratungsstellen führen. Über die Seite des <a title="Bildungsprämie" href="https://www.bildungspraemie.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministeriums für Bild und Forschung </a> erfahren Sie dazu Näheres.</li><li><strong>Regionale Förderungen: </strong>Je nach Bundesland werden die Prüfungskosten unterschiedlich gefördert. In Brandenburg werden bis zu 70% der Kosten übernommen, in Bremen und Rheinland-Pfalz gibt es zum Beispiel einen Scheck über 500 Euro. Um sich die passende Förderung für Ihr Bundesland rauszusuchen informieren Sie sich am besten über die Listen der <a title="Steuerfachschule Dr. Endriss" href="https://www.endriss.de/beratung/foerderungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Steuerfachschule Dr. Endriss</a> sowie der <a title="Steuerlehrgänge Dr. Bannas" href="https://www.steuerlehrgaenge.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Steuerlehrgänge Dr. Bannas</a>.</li><li><strong>Von der Steuer absetzen: </strong>Anwärter zur Steuerberaterprüfung werden es wahrscheinlich selbst wissen: man kann die Kosten für die Steuerberaterprüfung natürlich als Werbungskosten absetzen. Wen Sie vorher schon wissen, welche Kosten anfallen werden, können Sie für den Lohnsteuerabzug einen Freibetrag beantragen, damit Sie mehr Nettogehalt ausgezahlt bekommen.</li><li><strong>Förderung durch den Arbeitgeber: </strong>Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter auf ihrem Weg, Steuerberater zu werden, und dabei auch bei der Steuerberaterprüfung. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
<ul>
<li>Freistellungsphase mit zusätzliche, bezahlte Urlaubstage</li>
<li>Bezahlte Freistellung vor der mündlichen Steuerberaterprüfung</li>
<li>Ein Kostenzuschuss</li>
<li>Eine Prämie für das Bestehen der Prüfung.</li>
</ul>
</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="Welche Voraussetzungen müssen für eine Zulassung erfüllt sein?">Welche Voraussetzungen müssen für eine Zulassung zur Steuerberaterprüfung erfüllt sein?</h2><p class="wp-block-paragraph">Um zur Steuerberaterprüfung antreten zu können, muss man eine Reihe an Voraussetzungen erfüllen. Das entsprechende Studium, oder eine Ausbildung und die entsprechende Praxiszeit müssen bereits vorliegen. Erst dann kann hat man die Zulassungsvoraussetzungen zum Steuerberater erfüllt.</p><p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Akademischer Weg</strong></em></p><ul class="wp-block-list"><li>Studium Bachelor &amp; Master + zwei Jahre Praxis</li><li>Studium Bachelor + drei Jahre Praxis</li></ul><p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Berufspraktischer Weg</strong></em></p><ul class="wp-block-list"><li>Ausbildung Steuerfachangestellter (oder ähnliche Ausbildung) + zehn Jahre Praxis</li><li>Ausbildung Steuerfachangestellter + Weiterbildung Steuerfachwirt + sieben Jahre Praxis</li></ul><p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Verwaltungsweg</strong></em></p><ul class="wp-block-list"><li>Beamter des gehobenen Dienstes der Finanzverwaltung + sieben Jahre Praxis</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Die praktische Tätigkeit muss nicht zwingend als Vollzeittätigkeit erfolgen, aber mindestens mit 16 Wochenstunden ausgeübt werden. Die Steuerberaterprüfung ist ein Staatsexamen, das von allen Bewerbern, egal ob Akademiker oder Praktiker gleich abzulegen ist. Die jeweils zuständige Steuerberaterkammer erteilt auf Antrag verbindliche Auskünfte über die einzelnen Voraussetzungen zur Zulassung zum Steuerberaterexamen.</p><p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu diesen formalen Voraussetzungen gibt es aber auch noch persönliche Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. Sie spielen vor allem für das, an die Steuerberaterprüfung anschließende, Bestellungsverfahren eine wichtige Rolle. Es ist deshalb wichtig:</p><ul class="wp-block-list"><li>Keinerlei Vorstrafen</li><li>und einen festen Wohnsitz zu haben</li><li>und in geordneten Vermögensverhältnissen zu leben</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="Wie kann man sich auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten">Wie kann man sich auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung zur Steuerberaterprüfung ist, entsprechend dem Umfang der Steuerberaterprüfung, ziemlich intensiv. Es gibt zahlreiche Steuerberaterlehrgänge, die einen über mehrere Wochen und Monate auf die Prüfung vorbereiten. Ohne den besuch solch eines Kurses zur Weiterbildung ist die Prüfung eigentlich fast nicht zu schaffen. Es empfiehlt sich daher, sich über die Lehrgänge rechtzeitig zu informieren.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Wie ist die Steuerberaterprüfung aufgebaut">Wie ist die Steuerberaterprüfung aufgebaut?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Steuerberaterexamen ist in eine mündliche und eine schriftliche Prüfung aufgeteilt. Es besteht aus drei schriftlichen Klausuren, die jeweils 6 Stunden dauern an drei Tagen. Ein bis drei Monate danach erhält man einen Brief ob man diese Teil des Steuerberaterexmanen bestanden hat oder nicht. Wenn man bestanden hat, bekommt eine Ladung zur mündlichen Prüfung. Beim mündlichen Teil der Steuerberaterprüfung werden in neunzig Minuten, sechs Gebiete ab und ein freier Vortrag abgefragt. Direkt im Anschluss daran erfährt man, ob man die Prüfung bestanden hat oder nicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Prüfung ist in folgende Prüfungsgebiete aufgeteilt:</p><ul class="wp-block-list"><li>Steuerliches Verfahrensrecht, Steuerstrafrecht, Steuerordnungswidrigkeitenrecht</li><li>Einkommens und Ertragsteuerrecht</li><li>Bewertungsrecht, Erbschaftsteuerrecht, Grundsteuer</li><li>Verbrauch- und Verkehrsteuerrecht, Zollrecht</li><li>Handelsrecht, Bürgerliches Recht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Recht der Europäischen Gemeinschaft</li><li>Betriebswirtschaft und Rechnungswesen</li><li>Volkswirtschaft</li><li>Berufsrecht</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Wie läuft die schriftliche Steuerberaterprüfung ab?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der schriftliche Teil der Steuerberaterprüfung findet jährlich, bundesweit am gleichen Termin im Oktober statt. Die Anmeldefrist dafür endet bereits im April. Der schriftliche Teil des Steuerberaterexamen ist in drei Klausuren aufgeteilt, die an drei Tagen stattfinden und jeweils sechs Stunden dauern.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Klausur</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Verfahrensrecht</li><li>Umsatzsteuer</li><li>Erbschaftssteuer</li><li>Bewertungsrecht</li></ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Klausur</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Einkommenssteuer</li><li>Körperschaftssteuer</li><li>Gewerbesteuer</li><li>Außensteuer</li><li>Interne Steuer</li></ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Klausur</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Buchführung</li><li>Bilanzwesen</li><li>Umwandlungssteuerrecht</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Wie läuft die mündliche Steuerberaterprüfung ab?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hat man den schriftlichen Teil bestanden, geht es im Folgejahr zum mündlichen Teil der Prüfung. In 90 Minuten müssen die Teilnehmer dabei Fragen aus sechs Prüfungsgebieten beantworten und einen kurzen Vortrag zu einem kurz zuvor bekannt gegebenen Themen führen.</p><h3 class="wp-block-heading">Die Bewertung</h3><p class="wp-block-paragraph">Bewertet wird die Prüfung von einer sechsköpfigen Prüfungskommission. Diese setzt sich zusammen aus Finanzbeamten des höheren Dienstes, Berufsträgern mit langjähriger Berufserfahrung, sowie Professoren oder auch Sachverständigen aus der freien Wirtschaft. Wenn der Notendurchschnitt aus der schriftlichen und der mündlichen Steuerberaterprüfung mindestens 4,15 ergibt, gilt die Prüfung als bestanden. Die Leistungen aus dem schriftlichen und dem mündlichen Teil werden dabei gleich gewertet.</p><h3 class="wp-block-heading">Bestellung zum Steuerberater</h3><p class="wp-block-paragraph">Nach bestandener Prüfung dürfen Sie sich allerdings immer noch nicht Steuerberater nennen. Da es sich um eine gesetzlich geschützte Berufszeichnung handelt, muss man nämlich erst zum Steuerberater bestellt werden. Die Bestellung wird von der örtlichen Steuerberaterkammer durchgeführt. Die Steuerberater-Zulassung wird mit einem <a title="Antragsformular" href="http://www.stbk-berlin.de/fileadmin/PDFs/bestellung_Antragsvordruck.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Formular</a> beantragt, zudem die Bescheinigung über das Bestehen der Prüfung beigelegt werden muss.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Nach der Prüfung zum Steuerberater muss noch lange nicht Schluss sein. Sie können eine Weiterbildung zum Wirtschaftsprüfer oder Fachberater internationales Steuerrecht und Zölle absolvieren.</div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="Was passiert, wenn man die Steuerberaterprüfung nicht besteht">Was passiert, wenn man die Steuerberaterprüfung nicht besteht?</h2><p class="wp-block-paragraph">Sollte man bei der Steuerberaterprüfung durchfallen, hat man noch zwei mal die Möglichkeit, die Prüfung zu wieder holen. Aufgrund der hohe Durchfallquoten kommt das oft vor.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Kann man auch ohne Ablegen der Steuerberaterprüfung Steuerberater werden">Kann man auch ohne Ablegen der Steuerberaterprüfung Steuerberater werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nein, ohne Ablegen der Steuerberaterprüfung kann man nicht Steuerberater werden. Die Zulassungsvoraussetzung für Steuerberater sind streng geregelt. Steuerberater ohne bestandene Prüfung kann es daher nicht geben. Der Weg zum Steuerberater ist genau vorgeschrieben, mit vielen einzelnen Schritten. Die Steuerberaterprüfung ist dabei der vorletzte Schritt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die Steuerberaterprüfung wird zu Recht gefürchtet. Das Examen ist teuer und anspruchsvoll. Die Durchfallsquoten sehr hoch. Wer das Steuerberaterexamen ablegen möchte, sollte sich schon rechtzeitig zur Vorbereitung in einem Lehrgang anmelden, Fördermöglichkeiten recherchieren und sich gegebenenfalls etwas Geld auf die Seite legen.</div>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/steuerberater-werden-201887</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 18:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/steuer-berater/?p=87</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wird man Steuerberater?Der Beruf Steuerberater ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Wer Steuerberater werden möchte, muss sich für diese Karriereentscheidung auf jeden Fall mehrere Jahre Zeit nehmen. Um zum Steuerberater ernannt zu werden, müssen Sie die Steuerberaterprüfung erfolgreich ablegen, und um zu dieser zugelassen zu werden, müssen Sie  ein passendes Studium mit entsprechender Praxiszeit oder eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Wie wird man Steuerberater?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Beruf Steuerberater ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Wer Steuerberater werden möchte, muss sich für diese Karriereentscheidung auf jeden Fall mehrere Jahre Zeit nehmen. Um zum Steuerberater ernannt zu werden, müssen Sie die Steuerberaterprüfung erfolgreich ablegen, und um zu dieser zugelassen zu werden, müssen Sie  ein passendes Studium mit entsprechender Praxiszeit oder eine adäquate Ausbildung, etwa als Steuerfachangestellter, vorweisen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Was%20macht%20ein%20Steuerberater">Was macht ein Steuerberater?</a></li>
<li><a href="#Wer%20kann%20Steuerberater%20werden">Qualifikationen: Wer kann Steuerberater werden?</a></li>
<li><a href="#Mit%20welchem%20Studium%20kann%20man%20Steuerberater%20werden">Mit welchem Studium kann man Steuerberater werden?</a></li>
<li><a href="#Kann%20man%20auch%20als%20Quereinsteiger%20Steuerberater%20werden">Umschulung: Kann man auch als Quereinsteiger Steuerberater werden?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div class="wp-block-image wp-image-206"><figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberater-werden.jpg" alt="Zwei Personen in formeller Kleidung arbeiten an einem Schreibtisch. Eine Person schreibt auf ein Dokument, während die andere einen Taschenrechner benutzt. Ein Laptop und eine Brille liegen ebenfalls auf dem Tisch." class="wp-image-206" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberater-werden.jpg 1000w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberater-werden-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/07/Steuerberater-werden-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"><figcaption>Steuerberater kann man über verschiedene Ausbildungswege werden. © andrei_r / istockphoto.com</figcaption></figure></div><p class="wp-block-paragraph">Warum sollte man Steuerberater werden? Nun, der Beruf des Steuerberaters genießt gesellschaftlich hohes Ansehen, lockt mit guten Verdienst- und Karrierechancen und vereint die Arbeit mit Zahlen und Menschen. Um Steuerberater zu werden, gibt es zwar mehrere Wege, jedoch ist die Ausbildung in Deutschland streng reguliert und nicht jeder eignet sich für den Beruf. Steuer-Berater.de erklärt Ihnen den Unterschied zwischen Studium und Ausbildung zum Steuerberater.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Was macht ein Steuerberater">Was macht ein Steuerberater?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie eine Ausbildung beginnen, um Steuerberater zu werden, ist es natürlich gut zu wissen, was für Aufgaben ein Steuerberater überhaupt übernimmt. So können Sie besser beurteilen, ob der Beruf für Sie in Frage kommt.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Steuerberater übernimmt unterschiedliche Fach- und Themengebiete. Dazu zählen:</p><ul class="wp-block-list"><li>alle klassischen Buchhaltungsaufgaben</li><li>Weitergabe von Informationen über neue Steuer- und Finanztipps</li><li>Fertigung Ihrer Steuererklärung und Überprüfung Ihrer Steuerbescheide</li><li>Beratung zu rechtlichen Themen bei der Unternehmensgründung</li><li>Informieren über geänderte Rechtslagen</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie mehr über den Steuerberater-Beruf und seine Aufgaben erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen <a title="Hier geht's zum Beitrag." href="https://www.steuer-berater.de/magazin/beruf-steuerberater-2018149">unseren Artikel dazu</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Wer kann Steuerberater werden">Qualifikationen: Wer kann Steuerberater werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Mit der passenden Ausbildung und den geeigneten persönlichen Eigenschaften, kann theoretisch jeder und jede Steuerberater werden, wenn er oder sie die passende Ausbildung und die Steuerberaterprüfung absolviert hat. Wenn Sie eine Steuerberater Ausbildung machen möchten, sollten folgende Punkt auf Sie zutreffen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h3>Welche persönlichen Voraussetzungen braucht man für den Beruf?</h3>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<p>Der Beruf des Steuerberaters passt zu Ihnen, wenn:</p>
<ol>
<li> Sie Zahlen lieben.</li>
<li> Sie sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren und diese verstehen.</li>
<li> steuerliche und rechtliche Fragen für Sie interessant sind.</li>
<li> Sie genau und gründlich arbeiten.</li>
<li>Sie serviceorientiert und kontaktfreudig sind.</li>
</ol>
</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen muss man für die Zulassung zum Steuerberater erfüllen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um als Steuerberater zugelassen zu werden muss man:</p><ul class="wp-block-list"><li>eine geeignete Ausbildung haben</li><li>Praxiszeit vorweisen</li><li>das Steuerberaterexamen absolvieren</li><li>zum Steuerberater bestellt werden</li><li>keine Vorstrafen haben</li></ul><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading">Über welche Ausbildung kann man Steuerberater werden</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Beruf des Steuerberaters ist kein Ausbildungsberuf, eine Steuerberater-Lehre gibt es daher nicht. Es handelt sich bei diesem Abschluss um ein Berufsexamen, das einer bundesweiten, vereinheitlichten Prüfung unterliegt. Um dazu zugelassen zu werden, muss man eine geeinigte Ausbildung und die entsprechende Berufspraxis vorweisen. Um sich auf das Steuerberaterexamen vorzubereiten, gibt es Lehrgänge, die einem helfen sollen, das sehr umfangreiche Prüfungsmaterial aufzuarbeiten. Diese Steuerberater-Vorbereitungskurse kann man bei unterschiedlichen Anbietern besuchen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Steuerberater werden möchten, dann gibt es mehrere Mittel und Möglichkeiten. Auch die Ausbildungsdauer kann dann dementsprechend variieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Vom Steuerfachangestellten zum Steuerberater</h3><p class="wp-block-paragraph">Steuerfachangestellte sind die unentbehrliche rechte Hand jedes Steuerberaters. Um Steuerfachangestellter zu werden, muss man eine 3-jährige Ausbildung absolvieren. Diese wird in der Kanzlei eines Steuerberaters absolviert. Neben Steuerberatungsgesellschaften sind auch Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchhalter und Steuerbevollmächtigte dazu befähigt, die benötigten beruflichen Kenntnisse zu vermitteln. Während dieser Ausbildung muss man ein bis zwei Mal pro Woche eine Berufsschule besuchen. Man benötigt für die Ausbildung zum Steuerfachangestellten zumindest einen Realschulabschluss. Noch bessere Chancen hat man mit Abitur, Fachhochschulreife oder einem Abschluss an einer höheren Handelsschule.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach drei Jahren Berufserfahrung als Steuerfachangestellter kann man dann die Prüfung zum Steuerfachwirt ablegen und nach weiteren vier Jahren in der Praxis dann die Prüfung zum Steuerberater. Oder aber man sammelt 10 Jahre Berufserfahrung als Steuerfachangestellter. Auch danach ist man berechtigt, das Steuerberaterexamen abzulegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber auch noch andere Aus- und Weiterbildungen in ähnlichen oder artverwandten Bereichen des Steuerwesens, die einen früher oder später zum Ablegen der Steuerberaterprüfung berechtigen, oder einen im Bereich der Steuer weiterbilden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Alternative Berufe im Steuerwesen:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<ul>
<li>Bilanzbuchhalter</li>
<li>Geprüfter Wirtschaftsfachwirt</li>
<li>Finanzbuchhalter</li>
</ul>
</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die Ausbildung zum Steuerberater?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Länge der Steuerberater-Ausbildung kommt natürlich auf den Weg an, den Sie wählen. Egal für welche Option Sie sich letztendlich entscheiden: Sie sollten auf jeden Fall insgesamt mehrere Jahre dafür einplanen.</p><ul class="wp-block-list"><li>Ausbildung + 10 Jahre Praxiserfahrung = Zulassung zur Prüfung</li><li>Studium + 2 oder 3 Jahre Praxiserfahrung = Zulassung zur Prüfung</li><li>Ausbildung + Weiterbildung + 7 Jahre Praxiserfahrung = Zulassung zur Prüfung</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Was verdient man in der Ausbildung zum Steuerberater?</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, welchen Weg sie gewählt haben, um Steuerberater zu werden, wird Ihr Gehalt währen der Zeit der Ausbildung variieren. Als Student haben Sie da natürlich andere Rahmenbedingungen als während der Ausbildungszeit zum Steuerfachangestellten. Im ersten Lehrjahr als Steuerfachangestellter etwa verdient man 800€. Im zweiten 850€, im dritten 950€. Auch die Kosten für eine Ausbildung zum Steuerberater können variieren: Ein Studium ist eventuell kostenpflichtig und ein Lehrgang zur Prüfungsvorbereitung kostet in etwa 4.000€.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Mit welchem Studium kann man Steuerberater werden">Mit welchem Studium kann man Steuerberater werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Sie studieren oder studiert haben, können sie natürlich Steuerberater werden. Dafür kommen mehrere Studienarten und Studiengänge in Frage, ein Steuerberater-Studium im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Einige Studiengänge bereiten aber gut auf die Steuerberaterprüfung und das anschließende Berufsleben vor. Voraussetzungen, wie Numerus Clausus oder ähnliches, hängen vom jeweiligen Studienzweig ab.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vollzeit Bachelor oder Master Studium: </strong>Hier eignen sich vor allem die Studienzweige Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften, Wirtschaftsrecht oder Studien mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung. Nachdem man den Bachelor beendet hat, muss allerdings noch drei Jahre Berufserfahrung nachweisen, bevor man zum Steuerberater-Examen zugelassen wird. Wenn man ein Master-Studium in diesen Bereichen absolviert, kann man die erforderliche Praxiszeit um ein Jahr verkürzen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Es empfiehlt sich auch während der Studienzeit Praktikum bei einem Steuerberater zu machen.</div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="Kann man auch als Quereinsteiger Steuerberater werden">Umschulung: Kann man auch als Quereinsteiger Steuerberater werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Über eine Weiterbildung zum Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter kann man die Praxisphase um 3 Jahre verkürzen. So haben nach einer Ausbildung auch Quereinsteiger die Möglichkeit zu einer Steuerberater-Ausbildung. Allerdings sollte man schon aus einem artverwandten Beruf kommen, um zugelassen zu werden. Eine Umschulung zum Steuerfachangestellten ist zum Beispiel auch über ein Fernstudium möglich.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die Steuerberater Ausbildung hat viele, sowohl persönliche als auch formale Voraussetzungen, die es zu erfüllen gilt. Ein Steuerberater hat, sowohl in der Gesellschaft, als auch seinen Kunden und Kundinnen gegenüber aber eine ganz besonders hohe Vertrauensstellung. Wer alle Voraussetzungen erfüllt, wird deshalb mit guten Verdienstmöglichkeiten und einem spannenden Beruf belohnt werden.</div>
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			</item>
	</channel>
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