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	<title>Steuer-Berater.de Team</title>
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	<description>Aus Sicht der Suchenden richtet sich das Angebot von Steuer-Berater.de an Privatpersonen, Gewerbetreibende und öffentliche Auftraggeber, die auf der Suche nach kompetenten Steuerberatern sind.</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 07:49:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuerberatung Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steuern waren noch niemals und sind bis heute kein Thema, mit dem sich Privatleute oder Unternehmen gern beschäftigen. Sie bedeuten in jedem Fall, dass man Geld an den Staat abgeben muss. Das tut manchem weh, denn während der Vermögende darüber nur die Schultern zuckt oder seinen Wohnsitz verlegt, können Kleinbetriebe und Privatpersonen damit an die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Steuern waren noch niemals und sind bis heute kein Thema, mit dem sich Privatleute oder Unternehmen gern beschäftigen. Sie bedeuten in jedem Fall, dass man Geld an den Staat abgeben muss. Das tut manchem weh, denn während der Vermögende darüber nur die Schultern zuckt oder seinen Wohnsitz verlegt, können Kleinbetriebe und Privatpersonen damit an die Grenzen ihrer finanziellen und unternehmerischen Möglichkeiten geraten. Darum sind steuerliche Vorteile und manches gesetzliche Schlupfloch so beliebt. Diese Einstellung zu den Steuern gilt allgemein und weltweit. Ein guter Steuerberater ist daher unbedingt sein Geld wert, denn er kennt sich mit allen Finessen aus und sorgt dafür, dass die zur Steuer Verpflichteten auf legale Weise Abgaben sparen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie finde ich einen guten Steuerberater?</strong> </h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zahlreiche Steuerberater in jeder Stadt. So fällt die Auswahl nicht leicht, denn anfangs weiß man nicht, ob der Berater zu einem passt. Kennt er sich mit den speziellen Finessen des Unternehmens aus? Um den besten Kontakt zu finden, ist die <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Suche am einfachsten</a>. Auf diesen Seiten wird schnell eine Anfrage mit den individuellen Anforderungen erstellt und losgeschickt, diverse Berater geben daraufhin ein Angebot ab und man kann sich das beste heraussuchen. Das Online-Portal ist eine Art Marktplatz, auf dem sich Anbieter und Interessierte treffen. Statt sich per Telefon mühsam durch die zahlreichen Adressen der Stadt zu arbeiten und kostenpflichtige Vorab-Gespräche zu vereinbaren, die zudem einen großen Zeitverlust bedeuten, ist man auf der Internet-Plattform sehr viel effizienter unterwegs. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"><strong>Seit wann gibt es Steuern und Berater?</strong> </h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-nachrichten/die-geschichte-der-steuern-kurz-und-knackig.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Geschichte der Steuern ist bereits rund 5.000 Jahre alt.</a> Die Mächtigen kamen noch vor Einführung der Geldwirtschaft auf die Idee, Abgaben zu verlangen, um ihr teures Leben zu finanzieren, aber auch, um imposante Bauten zu errichten. Daher wurden Dienste und/oder Waren als Beiträge herangezogen, später bezahlten die Bürger mit Münzen. Die Kirchen kassierten zudem aus ähnlichen Motiven den berühmt-berüchtigten Zehnten, der manchen Bauern an den Rand der Existenz brachte. Gerechtigkeit gab es bei der Festsetzung der Steuern keine, die kleinen Leute darbten, die Mächtigen profitierten. Erst die moderne Steuerwirtschaft sorgte dafür, dass Menschen nach ihrem Einkommen beziehungsweise Vermögen besteuert wurden und bis heute werden, wodurch das Verfahren deutlich gerechter wurde. <br> <br>Weiterhin bestehen allerdings Regelungen, über die man den Kopf schütteln mag oder die unverständlich bleiben. Wer zu viele Fallstricke in seiner Steuererklärung zu lösen hat, sollte über einen Steuerberater nachdenken. <a href="https://fachinstitut-der-steuerberater.de/ueber-uns/historie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Geschichte dieser Berater</a> ist deutlich jünger als die der Steuern. Es gab die ersten Anfänge erst ab der Antike, das heißt im alten Griechenland und Rom. Es sollte jedoch bis zum Mittelalter dauern, bis die Entwicklung Fahrt aufnahm. Schließlich folgte im 19. Jahrhundert eine echte Profession der Berater in Steuersachen, wie sie damals genannt wurden. In Deutschland begann der Erfolg nach dem Ersten Weltkrieg, da aufgrund der steigenden Gebühren immer mehr Menschen eine Beratung wünschten. Heute sollten Steuerberater in Sachen Buchhaltung ebenso kenntnisreich sein wie bei komplexen Zusammenhängen und Steuerplanungen. Sie müssen über sehr viel Wissen verfügen und immer auf der Höhe der Zeit sein. Da von der Politik in jedem Jahr zahlreiche Änderungen zum Thema Steuer veranlasst werden, ist es für den Steuerberater höchst anspruchsvoll, sie alle im Blick zu haben und die Mandanten umfassend darüber zu informieren und auf Wunsch konkret zu beraten beziehungsweise die Steuererklärung fachgerecht auszuführen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"><strong>Sätze nach Aufwand</strong> </h2><p class="wp-block-paragraph">Der Steuerdschungel ist gerade für Unternehmer fast unüberschaubar, daher sollte man Hilfe in Anspruch nehmen, sobald die eigene Steuererklärung etwas komplizierter wird. Auch Privatpersonen mit aufwendigen Berechnungen sind dabei gut beraten. Ein Steuerberater kostet zwar Geld (berechnet wird nach bestimmten Sätzen, die in der Steuerberatergebührenverordnung festgehalten sind), diese Ausgabe lässt sich jedoch steuerlich wieder absetzen. Sie kann schwanken, da die Gebühren nicht feststehen, sondern als Spanne je nach Aufwand angegeben sind. In jedem Staat sind die Sätze anders. So richtet sich die Abgabe für einen <a href="https://steuerhilfe.ch/ratgeber/was-kostet-ein-steuerberater/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steuerberater in der Schweiz</a> nach dem Umfang und der Komplexität der zu behandelnden Steuerangelegenheit. Zudem können von Kanton zu Kanton unterschiedliche Kosten entstehen. Die Sätze beginnen bei rund CHF 200, während Großunternehmen meist mehrere Tausend Franken bezahlen. Wer zudem eine umfassende Beratung wünscht, die über die reine Steuererklärung hinausgeht, entrichtet je nach Dauer den fälligen Stundensatz zwischen CHF 150 und 500. Außerdem können weitere Gebühren für Korrekturen, den Einsatz einer speziellen Software und anderes eingefordert werden. <br> <br>Es gibt in der Schweiz eine weitere Steuer: Wer hier wohnt, aber im Land keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, muss ebenfalls Abgaben bezahlen. Dabei handelt es sich um eine <a href="https://www.efd.admin.ch/efd/de/home/steuern/steuern-national/besteuerung-nach-dem-aufwand.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Besteuerung nach dem Aufwand</a>, die sogenannte Pauschalsteuer. Wird später die schweizerische Staatsangehörigkeit erworben oder im Land eine Arbeit aufgenommen, fällt diese Sondersteuer weg und es wird die übliche Steuer erhoben. Nicht alle Kantone wenden diese Form der Steuer an. So wurde sie bereits 2010 in Zürich abgeschafft, weitere Kantone folgten. In anderen dagegen besteht die Pauschalsteuer noch, wenn auch der Akzeptanz wegen mit verschärften Regeln. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Residenzbesteuerung</strong> </h2><p class="wp-block-paragraph">Diese Form der <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/internationale-steuersysteme-20231339#artikel-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Residenzbesteuerung gilt in rund 130 Ländern</a> weltweit. Sobald man als Ausländer in einem dieser Länder wohnt, wird man dort zur Steuer verpflichtet. Doch kann sich ein Umzug trotzdem lohnen. Gerade Unternehmer überlegen sich dies für ihren Firmenhauptsitz und auch etliche vermögende Privatleute wagen einen solchen Schritt. Neben der Schweiz gelten in Europa Belgien, die Niederlande und Luxemburg als besonders attraktive Staaten, in denen sich durch diese Form der Besteuerung etliche Steuern sparen lassen. Im außereuropäischen Ausland sind es unter anderem Dubai, Bahrain oder Bermuda. Für die meisten Menschen mit normalem Einkommen kommt solch ein Umzug allerdings nicht infrage. Ihnen bleibt daher nur die Möglichkeit, mithilfe eines erfahrenen Steuerberaters möglichst wenige Abgaben zu bezahlen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong> </h2><p class="wp-block-paragraph">Das Honorar für einen Steuerberater ist in den meisten Fällen eine sinnvolle Ausgabe, zumal sie sich steuerlich wieder absetzen lässt. Ausnahmen sind nur bei recht kleinen und einfachen Steuererklärungen gegeben. Hier ziehen es viele Menschen vor, Zeit zu investieren und diese selbst zu erledigen, da die Kosten für den Berater zu hoch sind. Doch bereits das Führen eines kleinen Unternehmens, die Aufnahme einer neuen Selbstständigkeit oder komplizierte Familienverhältnisse, bei denen einiges abgeschrieben werden kann, lohnen die professionelle Unterstützung. Zudem gewinnt man Zeit, in der man sich mit anderen Dingen beschäftigen kann. Nicht zuletzt schont es die Nerven, denn Steuererklärungen sind ausgesprochen anstrengend.  </p>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/steuerberater-finden-2-20241349">Steuerberater nehmen und Steuern sparen </a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		
		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/steuern-und-corona-2021891</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 15:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corona hat einige wichtige Steuerregelungen mit sich gebracht, die sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmer interessant sind. Wir möchten Ihnen nachfolgend die wichtigsten neuen Regelungen vorstellen, damit Sie den optimalen Überblick behalten.Aufgrund der flexiblen Änderungen zu Pandemie-Zeiten sind die Angaben ohne Gewähr auf dauerhafte Richtigkeit. Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hilfen Home-Office Kurzarbeitergeld Home Schooling und Betreuung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Corona hat einige wichtige Steuerregelungen mit sich gebracht, die sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmer interessant sind. Wir möchten Ihnen nachfolgend die wichtigsten neuen Regelungen vorstellen, damit Sie den optimalen Überblick behalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der flexiblen Änderungen zu Pandemie-Zeiten sind die Angaben ohne Gewähr auf dauerhafte Richtigkeit.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div>Inhaltsverzeichnis</div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#allgemeine-hilfen">Allgemeine Hilfen</a></li>
    <li><a href="#home-office">Home-Office</a></li>
    <li><a href="#kurzarbeitergeld">Kurzarbeitergeld</a></li>
    <li><a href="#home-schooling-und-betreuung">Home Schooling und Betreuung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Sie können verschiedene Kosten für das Home-Office (Telefon, Internet, Strom) steuerlich geltend machen.</li>



<li>Arbeitsmittel können bis zu einer Höhe von 800 Euro abgeschrieben werden.</li>



<li>Für die Jahre 2020 und 2021 gibt es eine Home-Office-Pauschale in Höhe von 600 Euro.</li>



<li>Die Pauschale fällt in die Werbungskosten, die bei maximal 1.000 Euro liegen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="allgemeine-hilfen">Allgemeine Hilfen</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie von Corona betroffen sind, gibt es zahlreiche steuerliche Erleichterungen, von denen Sie profitieren können.</p><h3 class="wp-block-heading">Sie sind von Corona betroffen – was bekommen Sie steuerlich erlassen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise wurde für die Jahre 2020 und 2021 eine <strong>Home-Office-Pauschale </strong>eingeführt. Auch hinsichtlich des <strong>Kurzarbeitergeldes</strong> gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie davon betroffen sind.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Wesentlichen wurden seitens der Regierung Entlastungen in den folgenden Bereichen ermöglicht:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Hilfen für die Gastronomie</li>



<li>Liquiditätshilfen</li>



<li>Stundung von Steuerzahlungen</li>



<li>Steuerfreistellungen für den Fall, dass das Kurzarbeitergeld aufgestockt wird</li>



<li>Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen</li>



<li>Erstattung und Anpassung von Steuervorauszahlungen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="home-office">Home-Office</h2><p class="wp-block-paragraph">Die wesentlichen Änderungen in der Steuererklärung werden die Home-Office-Pauschale betreffen, auf die wir nachfolgend eingehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie ändert sich die Steuererklärung durch Corona?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wichtig, um die <strong>Home-Office-Pauschale</strong> ansetzen zu können ist, dass Sie einen entsprechenden Nachweis von Ihrem Arbeitgeber erhalten, an wie vielen Tagen des Jahres Sie von zu Hause aus gearbeitet haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Doch auch hinsichtlich des Home-Schoolings können im Rahmen der Steuererklärung einige Dinge abgesetzt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann kann ich mein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für Arbeitnehmer, die im Home-Office tätig sind, sieht die Steuer ab sofort einige Entlastungen vor. Allerdings setzt die Abzugsfähigkeit voraus, dass es sich auch wirklich um ein <strong>Arbeitszimmer</strong> handelt. Doch genau das ist meist nicht der Fall. Nur die wenigsten Arbeitnehmer haben auch zu Hause einen Raum, der ausschließlich als Arbeitszimmer gilt.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese Regelung gilt somit nur, wenn die folgenden Aspekte erfüllt sind</p><h4 class="wp-block-heading">Es muss ein „richtiges“ Arbeitszimmer vorhanden sein</h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihren Schreibtisch im Wohnzimmer unterbringen oder am Esstisch in der Küche arbeiten, handelt es sich hierbei im steuerlichen Sinne nicht um ein Arbeitszimmer. Dies gilt ebenso, wenn Sie das Gästezimmer als Büro nutzen.</p><h4 class="wp-block-heading">Es darf keinen weiteren Arbeitsplatz geben</h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie normalerweise im Büro vor Ort arbeiten, jetzt aber auf das Home-Office ausweichen, gibt es einen weiteren Arbeitsplatz, sodass das heimische Büro nicht als Arbeitszimmer im steuerlichen Sinn anerkannt wird. Es sei denn, der Arbeitgeber verlangt ausdrücklich, dass Sie von nun an von zu Hause aus arbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber:</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Sie profitieren von der neu eingeführten Home-Office-Pauschale, die Sie auch nutzen können, wenn Sie kein separates Arbeitszimmer haben oder wenn Sie freiwillig von zu Hause aus arbeiten. Diese Pauschale gilt für die Jahre 2020 und 2021.</p><p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Pauschalbetrag </strong>beträgt <strong>600 Euro </strong>und gehört zur ohnehin bereits bestehenden <strong>Werbungskostenpauschale</strong>, welche bei 1.000 Euro liegt.</p><p class="wp-block-paragraph">Um die Home-Office-Pauschale ausschöpfen zu können, müssen Sie also entweder noch weitere Werbungskosten haben oder oberhalb der 1.000-Euro-Grenze liegen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Steuerberater finden &amp; Anfrage unverbindlich einstellen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Dinge kann ich für das Home Office steuerlich absetzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Arbeiten Sie vermehrt im Home-Office steht es Ihnen natürlich zu, weitere Kosten abzusetzen, zu denen beispielsweise die Telefonkosten, Kosten für den Internetanschluss und Strom gehören.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings gibt es auch diesbezüglich einige Dinge zu beachten:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pauschalbetrag ansetzen</strong><br>Die erste Möglichkeit ist es, einen Pauschalbetrag in Höhe von 20 Prozent der tatsächlichen Kosten anzusetzen. Der monatliche Höchstbetrag liegt bei 20 Euro.<br><br>Diese Variante ist denkbar einfach, kann jedoch nur in wenigen Fällen genutzt werden, nämlich dann, wenn Sie das Telefon und das Internet tatsächlich für Ihre Arbeit nutzen.<br></li>



<li><strong>Exakten Prozentsatz berechnen</strong><br>Diese Variante ist deutlich schwieriger und zeitaufwändiger, denn Sie müssen die Einzelnachweise überprüfen, um die tatsächlichen Kosten zu ermitteln und den entsprechenden Prozentsatz zu berechnen. Der Vorteil besteht jedoch darin, dass es hierfür keinen Höchstbetrag gibt.<br></li>



<li><strong>Stromkosten berechnen</strong><br>Sie dürfen natürlich nicht den kompletten Strom abziehen. Wenn Sie jedoch in Vollzeit arbeiten, dürfen Sie für 5 Tage pro Woche jeweils 8 Stunden Strom absetzen und diese im Zuge der Werbungskosten geltend machen.<br></li>



<li><strong>Kosten für Arbeitsmittel</strong><br>Kosten für Arbeitsmittel, zu denen beispielsweise der Computer, der Locher oder Papier gehören, können Sie grundsätzlich absetzen, und zwar bis zu einer Höhe von 800 Euro. Kostet ein Arbeitsmittel mehr, muss dieses über mehrere Jahre hinweg abgeschrieben werden.<br><br>Die Absetzungsfähigkeit gilt für alle Arbeitsmittel, die bis maximal 10 Prozent auch privat genutzt werden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kurzarbeitergeld">Kurzarbeitergeld</h2><p class="wp-block-paragraph">Beim Kurzarbeitergeld gilt der sogenannte Progressionsvorbehalt. Dieser kann bewirken, dass sich der Steuersatz für das restliche Einkommen erhöht.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Regelungen gibt es zum Kurzarbeitergeld?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie als Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sind, können Sie davon ausgehen, dass das Kurzarbeitergeld steuerfrei ist. Allerdings ist es so, dass sich der Steuersatz, den Sie auf Ihre steuerpflichtigen Einkünfte zahlen, erhöht.</p><p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet, dass es letztendlich zu einer <strong>Steuernachzahlung für das jeweilige Jahr </strong>kommen kann. Wir empfehlen, ein bisschen Geld zur Seite zu legen, um die Nachzahlung erbringen zu können.</p><p class="wp-block-paragraph">Derzeit wird noch geprüft, ob das Kurzarbeitergeld eventuell aus den sogenannten Progressionen herausgenommen wird, sodass eine Nachzahlung unwahrscheinlich wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Steuerberater finden &amp; Anfrage unverbindlich einstellen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="home-schooling-und-betreuung">Home-Schooling und Betreuung</h2><p class="wp-block-paragraph">Die steuerlichen Regelungen für Home-Schooling und Kinderbetreuung während Corona sind gering ausgeprägt.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist wichtig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie bzw. Ihre Kinder von Home-Schooling betroffen sind oder wenn die Kleinen aufgrund aktueller Corona-Vorschriften nicht in der Schule oder im Kindergarten betreut werden können, kann dies für Sie zum echten Problem werden. Sie müssen nicht nur weitere Arbeitsmittel für die Kleinen anschaffen, sondern auch noch zusehen, wie Sie deren Betreuung organisieren.</p><p class="wp-block-paragraph">In diesen Bereichen gelten die folgenden Regelungen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Für Arbeitsmittel von Schülern (Locher, Papier, Laptop) können keine Sonderausgaben oder Werbungskosten angesetzt werden.</li>



<li>Nachhilfe für die Kinder kann ebenfalls nicht steuerlich abgesetzt werden, es sei denn, sie sind auf einen beruflich bedingten Umzug zurückzuführen.</li>



<li>Müssen Sie unbezahlten Urlaub nehmen, um Ihre Kinder zu betreuen, kann es zur Zahlung einer Verdienstausfallentschädigung kommen. Diese ist im Infektionsschutzgesetz geregelt.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Derartige Entschädigungen sind zwar steuerfrei, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Durch Corona hat es viele steuerliche Änderungen gegeben, die ein Laie kaum selbst überblicken kann. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich an einen erfahrenen Steuerberater zu wenden.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Experte kann Sie beraten und die Steuererklärung für Sie durchführen, damit sich keine Fehler einschleichen.</p>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/steuern-und-corona-2021891">Steuern und Corona: Die wichtigsten Regelungen</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/fachassistent-lohn-und-gehalt-2018484</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 10:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuerberatung Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/steuer-berater/?p=484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Inhaltsverzeichnis Was macht ein Fachassistent Lohn und Gehalt? Welche Aufgaben erfüllt ein Fachassistent Lohn und Gehalt? Wer kann die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt machen? Wie sieht die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus? Wie sieht die Prüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus? Was verdient man als Fachassistenten Lohn und Gehalt? Fazit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Was%20macht%20ein%20Fachassistent%20Lohn%20und%20Gehalt?">Was macht ein Fachassistent Lohn und Gehalt?</a></li>
<li><a href="#Welche%20Aufgaben%20erf%C3%BCllt%20ein%20Fachassistent%20Lohn%20und%20Gehalt?">Welche Aufgaben erfüllt ein Fachassistent Lohn und Gehalt?</a></li>
<li><a href="#Wer%20kann%20die%20Weiterbildung%20zum%20Fachassistenten%20Lohn%20und%20Gehalt%20machen?">Wer kann die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt machen?</a></li>
<li><a href="#Wie%20sieht%20die%20Weiterbildung%20zum%20Fachassistenten%20Lohn%20und%20Gehalt%20aus?">Wie sieht die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?</a></li>
<li><a href="#Wie%20sieht%20die%20Pr%C3%BCfung%20zum%20Fachassistenten%20Lohn%20und%20Gehalt%20aus?">Wie sieht die Prüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?</a></li>
<li><a href="#Was%20verdient%20man%20als%20Fachassistenten%20Lohn%20und%20Gehalt?">Was verdient man als Fachassistenten Lohn und Gehalt?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Was macht ein Fachassistent Lohn und Gehalt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Fachassistent Lohn und Gehalt besitzt fundierte Kenntnisse in den Bereichen Lohn- und Gehaltsabrechnung. Darunter zählen die Gebiete Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht und Altersvorsorge. Er unterstützt die Firma oder die Steuerkanzlei, indem er Aufgaben in der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung übernimmt, die Personalkonten verwaltet und wichtige Daten an das Finanzamt und an die Sozialversicherung meldet.</p><figure class="wp-block-image alignnone wp-image-488"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/12/Fachassistent-Lohn-und-Gehalt_qwg7m6.jpg" alt="Die Pflege von Personalstammdaten gehört zu den Grundaufgaben der Lohn- und Gehaltsbuchhalter" class="wp-image-488" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/12/Fachassistent-Lohn-und-Gehalt_qwg7m6.jpg 1000w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/12/Fachassistent-Lohn-und-Gehalt_qwg7m6-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/12/Fachassistent-Lohn-und-Gehalt_qwg7m6-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px"><figcaption>Die Weiterbildung zum Lohn- und Gehaltsbuchhalter richtet sich vor allem an Steuerfachangestellte/ © kunertus / istockphoto.com</figcaption></figure><h2 class="wp-block-heading" id="Welche Aufgaben erfüllt ein Fachassistent Lohn und Gehalt?">Welche Aufgaben erfüllt ein Fachassistent Lohn und Gehalt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Lohn- und Gehaltsbuchhalter führt Lohnabrechnungen durch. Er ist sowohl für die pünktliche Zahlung der Gehälter als auch für die Berechnung der Zuschläge, etwa für Wochenend- und Nachtarbeit, verantwortlich. Außerdem führt er die Sozialversicherungsbeiträge an die Träger und die Lohnsteuer an das Finanzamt ab. Dabei beachtet er sowohl die gesetzlichen Vorschriften als auch die internen Unternehmensregelungen. Ende des Jahres meldet er die Einkünfte den zuständigen Behörden und Statistikämtern und kümmert sich um An- und Abmeldungen bei Neueinstellungen und Kündigungen. Darüber hinaus pflegt er die Personalstammdaten und die Lohnkonten.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Tätigkeit als Fachassistent Lohn und Gehalt setzt ein breites Wissen in den gesetzlichen Aspekten der Lohnbuchhaltung sowie Sorgfalt und die Fähigkeit, mit Fachsoftware zu arbeiten, voraus. Als Lohn- und Gehaltsbuchhalter müssen Sie außerdem in den Gebieten Arbeits-, Steuer und Sozialversicherungsrecht stets auf dem neuesten Stand sein.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Weiterbildung passt zu Ihnen, wenn Sie:</p><ul class="wp-block-list"><li>ein fachliches Interesse zum Thema Lohnabrechnung mitbringen.</li><li>eine Ausbildung zum Steuerfachassistent oder eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen haben, über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen und sich ein neues Tätigkeitsfeld aneignen möchten.</li><li>bereit sind, mindestens zwei Wochen zu investieren und am Ende des Kurses eine Prüfung abzulegen.</li></ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Wer kann die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt machen?">Wer kann die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt machen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung zum Lohnfachassistent richtet sich an gelernte Steuerfachangestellte mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung und an Mitarbeiter von Steuerkanzleien mit kaufmännischen Abschlüssen (Bankkaufmann, Industriekaufmann, Bürokaufmann) und mindestens drei Jahren Berufspraxis. Auch Steuerfachassistenten ohne formelle Abschlüsse, die seit mindestens fünf Jahren in einer Steuerkanzlei arbeiten, können mit dem Kurs ihre Kenntnisse erweitern und erhalten nach bestandener Endprüfung ein Zertifikat.</p><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindliche Anfrage an Steuerberater stellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Wie sieht die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?">Wie sieht die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Träger bieten Weiterbildungen für angehende Lohn- und Gehaltsbuchhalter. Die Dauer des Kurses und die Modalitäten sind bei jedem Anbieter unterschiedlich. Auch die Kosten variieren je nach gewähltem Modul und Lernstätte, bewegen sich jedoch zwischen 500 und 2000 Euro. Alle Weiterbildungen schließen jedoch mit einer Prüfung zum Fachassistent Lohn und Gehalt ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die Weiterbildung zum Fachassistent Lohn und Gehalt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Dauer der Ausbildung zum Fachassistent Lohn und Gehalt bewegt sich zwischen zwei Wochen und sechs Monaten. Bei Kompaktkursen handelt es sich um Ganztagsveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht über einen Zeitraum von zwei Wochen. Die berufsbegleitenden Weiterbildungen finden dagegen abends oder am Wochenende statt und erstrecken sich über vier bis sechs Monate. Auch hier müssen Sie anwesend sein. Insgesamt umfasst die Weiterbildung zum Lohn- und Gehaltsbuchhalter zirka 200 Unterrichtsstunden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WUSSTEN SIE SCHON?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Erfüllen Sie die Voraussetzung für einen Bildungsgutschein, übernehmen die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter die Kosten für Ihre Weiterbildung. Darüber hinaus gibt es regionale Förderprogramme. Bezahlen Sie den Kurs selbst, können Sie alle Ausgaben, die mit dem Kurs in Verbindung stehen (Teilnahmegebühr, Prüfungsgebühr, Fahrkosten) als Werbungskosten absetzen.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Ist es Ihnen nicht möglich, persönlich am Veranstaltungsort zu erscheinen, bieten einige Träger ein Fernstudium zum Fachassistent Lohn und Gehalt. Sie erhalten dabei alle Unterlagen online und per Post und können von zu Hause aus mit der Unterstützung von Tutoren aus dem Online-Campus lernen. Ein Studium zum Fachassistent Lohn und Gehalt ohne Anwesenheitspflicht sieht das regelmäßige Einsenden von Hausaufgaben vor, die von den Dozenten bewertet und benotet werden. Darüber hinaus müssen Sie bei einigen Instituten am Ende des Kurses eine Klausur schreiben. Die Dauer des Angebots beträgt ein bis sechs Monate.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo findet die Weiterbildung statt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Außer in den Fernlehrgängen findet die Weiterbildung zum Fachassistent Lohn und Gehalt in den jeweiligen Instituten statt. Unter den Trägern, die sowohl Intensiv- als auch berufsbegleitende Kurse anbieten, befinden sich die <a href="https://www.endriss.de//lehrgaenge/fachassistentin-lohn-und-gehalt">Steuer-Fachschule Dr. Endriss </a>, die <a href="http://www.gfs.eu">GFS Steuer- und Wirtschaftsfachschule</a>, das <a href="https://www.studienwerk.de/lehrgaenge/fachassistentin-lohn-und-gehalt.html">Studienwerk der Steuerberater NRW</a> , der <a href="https://www.steuerberater-verband.de">Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt</a> und die <a href="https://www.stbk-sh.de/aus-und-fortbildung/fachassistent-in-lohn-und-gehalt/">Steuerberaterkammer Schleswig-Holstein</a>. Sie bekommen nach erfolgreich abgelegter Prüfung ein Zertifikat als Fachassistent Lohn und Gehalt auch bei der IHK.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Ausbildungsinhalte werden vermittelt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung als Lohn- und Gehaltsbuchhalter umfasst die für die Lohnbuchhaltung relevanten Aspekte. Die Kernthemen, die in allen Kursen behandelt werden, sind:</p><ul class="wp-block-list"><li>Steuerrecht</li><li>Sozialversicherungsrecht</li><li>Grundzüge des Arbeitsrechts</li><li>Personalwesen und Personalplanung</li><li>Datenschutz</li><li>Betriebliche Altersvorsorge</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bieten einige Träger eine Einführung in die in der Lohnabrechnung meist verwendeten Softwareprogramme wie DATEV oder Lexware.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Wie sieht die Prüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?">Wie sieht die Prüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Je nach Lehrgang schließt der Kurs zum Fachassistent Lohn und Gehalt mit einer mündlichen Prüfung und einer oder mehreren schriftlichen Klausuren oder nur mit einer oder mehreren schriftlichen Prüfungen ab. Die Prüfungsgebühr beträgt um die 300 Euro. Die Prüfungsaufgaben für die angehenden Fachassistenten Lohn und Gehalt beziehen sich auf die Gebiete Lohnsteuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, die im Kurs behandelt wurden. Die Anforderungen an die Kandidaten sind hoch. Die Durchfallquote bei der Prüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt schwankt je nach Prüfungsort zwischen 20 und 30 Prozent.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Was verdient man als Fachassistenten Lohn und Gehalt?">Was verdient man als Fachassistenten Lohn und Gehalt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Verdienst als Fachassistent Lohn und Gehalt unterscheidet je nach Bundesland, Branche und Berufserfahrung. Durchschnittlich können Sie von einem jährlichen Bruttoverdienst von 22.000 bis 32.000 Euro ausgehen. Je nach Vertrag sind jedoch bis zu 60.000 im Jahr möglich. Das ist vor allem in großen Unternehmen und Steuerkanzleien der Fall, wenn Sie mehrere Jahre auf dem Gebiet der Lohnbuchhaltung gearbeitet haben.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit:</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Eine Weiterbildung zum Lohn- und Gehaltsbuchhalter richtet sich an Mitarbeiter von Steuerkanzleien mit kaufmännischen Abschlüssen und Berufserfahrung. Die behandelten Inhalte schließen Arbeits-, Sozialversicherungs-, Steuerrecht und Personalwesen ein. Die Kurse zum Fachassistent Lohn und Gehalt umfassen um die 200 Unterrichtsstunden und werden als Fernstudiengänge, Wochenendseminare, Abendveranstaltungen oder Kompaktkurse von einigen Trägern angeboten. Sie enden mit einem Zertifikat nach einem oder mehreren mündlichen und/oder schriftlichen Prüfungen.</div>
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		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/kranken-und-pflegeversicherungsbeitraege-2018494</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 09:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuerberatung Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tragen die Eltern die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung ihres Kindes, können sie unter Umständen die Beiträge in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen. Voraussetzung dafür ist, dass sie entweder die Versicherungsnehmer sind, oder aber ihrem Kind im Rahmen der Unterhaltspflicht die Beiträge tatsächlich zahlen. Inhaltsverzeichnis Frühere Urteile zu diesem Thema Die Ausgangslage des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tragen die Eltern die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung ihres Kindes, können sie unter Umständen die Beiträge in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen. Voraussetzung dafür ist, dass sie entweder die Versicherungsnehmer sind, oder aber ihrem Kind im Rahmen der Unterhaltspflicht die Beiträge tatsächlich zahlen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li style="list-style-type: none;">
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Fr%C3%BChere%20Urteile%20zu%20diesem%20Thema">Frühere Urteile zu diesem Thema</a></li>
<li><a href="#Die%20Ausgangslage%20des%20Verfahrens">Die Ausgangslage des Verfahrens</a></li>
<li><a href="#Urteil%20und%20Begr%C3%BCndung">Urteil und Begründung</a></li>
</ol>
</li>
</ol>
</div><h2 id="Frühere Urteile zu diesem Thema">Frühere Urteile zu diesem Thema</h2><p>Die Oberfinanzdirektion Koblenz hatte am 26.01.2012 entschieden, dass neben den Beiträgen einer privaten Krankenversicherung auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die vom Arbeitslohn des Kindes abgezogen werden, für die unterhaltspflichtigen Eltern als Sonderausgaben gelten. Das Bundesfinanzministerium hatte am 19.08.2013 bestätigt, dass die unterhaltspflichtigen Eltern eines Kindes seine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend machen können, solange das Kind sie nicht in seiner eigenen Einkommenssteuererklärung angibt. Dafür sei es irrelevant, so das BMF, oder der Unterhalt in Form von Bar- oder Sachleistungen gezahlt wird.</p><p>Das Finanzgericht Köln vertrat am 13.05.2015 dagegen die Auffassung, dass für unterhaltspflichtige Eltern die Absetzbarkeit der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge der Kinder im Studium oder in der Ausbildung nur gelte, wenn es sich bei dem Kind um den Versicherungsnehmer ohne Einkommen handelte. Das sei zum Beispiel bei Studierenden in der studentischen Krankenversicherung, oder bei in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten, behinderten Kindern der Fall. Würden die Beiträge dagegen im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber des Kindes einbehalten werden, leisteten die Eltern keine tatsächliche Zahlung, so das Finanzgericht. Nicht sie, sonder das Kind könne daher in diesem Fall die Beiträge in seiner Einkommenssteuererklärung geltend machen.</p><h2 id="Die Ausgangslage des Verfahrens">Die Ausgangslage des Verfahrens</h2><p>Die Eltern eines volljährigen Kindes, das sich in der Ausbildung befand, hatte seine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die sein Arbeitgeber einbehalten hatte, als Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung im Jahr 2010 abgesetzt. Sie begründeten ihr Verhalten damit, dass sie ihrem Kind, das kostenlos bei ihnen wohnte, Naturalunterhalt zahlten. Das Finanzamt berücksichtigte die Kosten jedoch nicht. Nach erfolgter Klage bestätigte das Finanzgericht die Sicht des Finanzamts. Die Eltern legten Revision ein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Urteil und Begründung">Urteil und Begründung</h2><p>Der Bundesfinanzhof gab dem Finanzamt und dem Finanzgericht Recht, die Kläger scheiterten mit ihrer Revision. Er bestätigte somit die Ansicht des Finanzgerichts Köln und widersprach der Ansicht der OFD Koblenz und des BMFs. Die Hauptbegründung für das Urteil lautete, dass die Eltern ihrem Kind zwar Naturalunterhalt gewährten, jedoch seine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die von seinem Lohn einbehalten worden waren, nicht erstattet hätten. Zwar könnten Eltern nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Das setze jedoch voraus, dass sie sie tatsächlich selber zahlen oder dem Kind die Rechnung durch eine Überweisung auf sein Konto beziehungsweise Barunterhalt erstatten würden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GERICHTSURTEIL</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Datum des Urteils: 13.03.2018<br>
Gericht: Bundesfinanzhof (BFH)<br>
Link zum Urteil: Aktenzeichen X R 25/15<br>
<a href="https://www.bundesfinanzhof.de/content/51-2018">https://www.bundesfinanzhof.de/content/51-2018</a></div>
</div>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/kranken-und-pflegeversicherungsbeitraege-2018494">Urteil: Von Eltern getragene Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge eines Kindes in Berufsausbildung können als Sonderausgaben absetzbar sein</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/steuererklaerung-welche-fristen-gelten-und-lassen-sie-sich-verlaengern-2018459</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 14:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Fristen gelten in Sachen Steuererklärung?Steuererklärung machen? Ein zweifelhaftes Vergnügen. Und doch sind viele Bürger hierzulande zur Abgabe ihrer Einkommenssteuererklärung verpflichtet. Andere reichen die Formulare wegen der zu erwartenden Erstattung freiwillig ein. Wie die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung ausfällt, hängt eben davon ab, ob deren Einreichung für Sie eine Pflicht oder eine Option ist. Inhaltsverzeichnis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading" id="Welche Fristen gelten in Sachen Steuererklärung?">Welche Fristen gelten in Sachen Steuererklärung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Steuererklärung machen? Ein zweifelhaftes Vergnügen. Und doch sind viele Bürger hierzulande zur Abgabe ihrer Einkommenssteuererklärung verpflichtet. Andere reichen die Formulare wegen der zu erwartenden Erstattung freiwillig ein. Wie die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung ausfällt, hängt eben davon ab, ob deren Einreichung für Sie eine Pflicht oder eine Option ist.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Welche%20Fristen%20gelten%20in%20Sachen%20Steuererkl%C3%A4rung?">Welche Fristen gelten in Sachen Steuererklärung?</a></li>
<li><a href="#Besteht%20eine%20Pflicht%20zur%20Abgabe%20der%20Steuererkl%C3%A4rung?">Besteht eine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung?</a></li>
<li><a href="#Welche%20Fristen%20gelten%20zur%20Abgabe%20der%20Steuererkl%C3%A4rung?">Welche Fristen gelten zur Abgabe der Steuererklärung?</a></li>
<li><a href="#Was%20passiert,%20wenn%20man%20die%20Frist%20zur%20Abgabe%20der%20Steuererkl%C3%A4rung%20vers%C3%A4umt?">Was passiert, wenn man die Frist zur Abgabe der Steuererklärung versäumt?</a></li>
<li><a href="#Ist%20zur%20Einreichung%20der%20Steuererkl%C3%A4rung%20eine%20Fristverl%C3%A4ngerung%20m%C3%B6glich?">Ist zur Einreichung der Steuererklärung eine Fristverlängerung möglich?</a></li>
<li><a href="#Welche%20Fristen%20gelten%20f%C3%BCr%20das%20Finanzamt?">Welche Fristen gelten für das Finanzamt?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="Besteht eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung?">Besteht eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Vereinfacht gesagt, besteht eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung immer dann, wenn der Fiskus andernfalls zu wenige Steuern kassieren würde bzw. wenn er sich zusätzliche Einkünfte erhofft. Das Einkommensteuergesetz (EStG) bezeichnet das als Pflichtveranlagung. Von Antragsveranlagung wiederum spricht man dann, wenn Sie eine Steuererklärung freiwillig erstellen. Von der Steuererklärung-Pflicht befreit sind in der Regel gerade die Arbeitnehmer, die vom Finanzamt eine Erstattung zu erwarten hätten. Hier zeigt sich der Staat großzügig und erlaubt es Ihnen, der Staatskasse ein Geschenk zu machen. Eine ziemlich einseitige Beziehung: Wer zu wenig Steuern gezahlt hat, wird zur Kasse gebeten. Wenn der Staat zu viel kassiert hat, muss er ohne Aufforderung – also ohne die freiwillig eingereichte Steuererklärung – keine Erstattung leisten. Viele Arbeitnehmer wollen sich den jährlichen Stress mit den Formularen ersparen und verzichten auf die Abgabe ihrer Steuererklärung. In neun von zehn Fällen ist das finanziell allerdings eindeutig die falsche Entscheidung.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer muss eine Steuererklärung abgeben?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn das Finanzamt annimmt, dass es bei Ihnen „noch etwas zu holen“ ist, gilt für Sie die Veranlagungspflicht. Das betrifft vor allem Arbeitnehmer, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Einkünfte </strong></p><p class="wp-block-paragraph">– Sie haben neben Ihrem Gehalt Lohnersatzleistungen von insgesamt mehr als 410 Euro im Jahr kassiert, z. B. Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Elterngeld.</p><p class="wp-block-paragraph">– Sie haben zusätzliche Einkünfte aus Kapitalerträgen, Vermietung/Verpachtung oder Rente usw. – Sie haben mehrere Arbeitgeber in einem Jahr und der Lohn wurde nicht pauschal versteuert.</p><p class="wp-block-paragraph">– Sie haben eine Abfindung erhalten und Ihr Arbeitgeber hat beim Abzug der Lohnsteuer die für Sie günstige Fünftelregelung angewendet.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Familienstand </strong></p><p class="wp-block-paragraph">– Sie sind verheiratet und haben – oder Ihr Ehepartner – die Steuerklasse V oder VI,</p><p class="wp-block-paragraph">– Sie und Ihr Ehe- / Lebenspartner haben die Steuerklasse IV mit Faktor</p><p class="wp-block-paragraph">– Sie wurden geschieden (oder Witwe/r) und haben (oder Ihr Ehepartner) im selben Jahr wieder geheiratet</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Freibeiträge </strong></p><p class="wp-block-paragraph">– Sie haben einen beschränkt steuerpflichtigen Ehepartner, der im EU-Ausland lebt, in Ihren ELStAM-Daten eintragen lassen</p><p class="wp-block-paragraph">– Sie haben Freibeträge (z. B. durch Fahrt- oder Kinderbetreuungskosten) und gleichzeitig einen Lohn von mehr als 11.000 EUR (Single) bzw. 20.900 EUR (Ehepaar).</p><p class="wp-block-paragraph">Selbstständige und Freiberufler sind zur Abgabe der Steuererklärung immer verpflichtet.</p><h3 class="wp-block-heading">Für wen lohnt sich eine freiwillige Abgabe der Steuererklärung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer überhaupt eine Steuererstattung erwarten kann, dann sind das eben die freiwillig Veranlagten. Die Pflichtveranlagten werden in der Regel zusätzlich zur Kasse gebeten. Auch wenn Sie auf das Sortieren der Belege und das Ausfüllen der Formulare keine Lust haben: Sobald eine saftige Steuerrückzahlung Ihr Konto erreicht, hat sich die Arbeit mehr als gelohnt und alle Mühe ist schnell vergessen. Die freiwillige Abgabe einer Steuererklärung lohnt sich in der Regel in folgenden Fällen:</p><p class="wp-block-paragraph">• hohe Werbungskosten</p><p class="wp-block-paragraph">• außergewöhnliche Belastungen, wie etwa Krankheitskosten (z. B. Ausgaben für stationäre oder ambulante Behandlung sowie ambulante Pflegekraft, Augen-Laser-Operation, Heilmethoden, die von der Krankenkasse nicht anerkannt werden, Kuren zur Heilung oder Linderung einer Krankheit, Krankenhauskosten, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Fahrtkosten zum Arzt oder zur Apotheke und andere)</p><p class="wp-block-paragraph">• Pauschalbeträge (z. B. ehrenamtliche Tätigkeiten, Telefon- und Internetkosten, Reisekosten)</p><p class="wp-block-paragraph">• Sonderausgaben</p><p class="wp-block-paragraph">• haushaltsnahe Beschäftigungs- oder Dienstleistungsverhältnisse (dazu gehören zum Beispiel Gartenpflege, Fensterputzer und Reinigung der Wohnung, Zubereitung von Mahlzeiten, Renovierung und Modernisierung, Winter- und Hausmeisterdienste, Betreuung von Kindern, Pflegebedürftigen oder Tieren)</p><p class="wp-block-paragraph">• geringer Lohn und eine zweite Berufsausbildung (hier können Sie den Verlustvortrag steuersenkend verrechnen)</p><p class="wp-block-paragraph">• unterbrochenes Arbeitsverhältnis während eines Kalenderjahres</p><p class="wp-block-paragraph">• variierende Höhe des Arbeitslohns im Laufe des Kalenderjahres</p><p class="wp-block-paragraph">• geänderte Steuerklasse im Laufe des Jahres</p><h3 class="wp-block-heading">Für wen ist die vereinfachte Steuererklärung geeignet?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer nicht nach ultimativen Steuersparstrategien sucht und seine Ansprüche dem Staat gegenüber nicht bis zum letzten Cent ausschöpfen möchte, kann auch die vereinfachte Steuererklärung abgeben. Sie lohnt sich vor allem für Arbeitnehmer, die schnell, einfach und ohne großen Aufwand die zu viel bezahlte Lohnsteuer zurückerstattet bekommen möchten. Für die vereinfachte Steuererklärung gelten die gleichen Fristen zur Abgabe wie bei regulären Formularen für die Steuererklärung.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<p>Die vereinfachte Steuererklärung darf nur auf dem Postweg ans Finanzamt geschickt werden. Eine elektronische Übermittlung, beispielsweise per ELSTER, ist hier nicht möglich.</p>
<p><strong>Formular für die vereinfachte Steuererklärung:</strong> <a href="http://www.steuern.de/fileadmin/user_upload/Steuerformulare_2017/Mantelbogen-Vereinfachte-Steuererklaerung_2017.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Mantelbogen</strong></a></p>
</div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Welche Fristen gelten zur Abgabe der Steuererklärung?">Welche Fristen gelten zur Abgabe der Steuererklärung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Abgabe der Einkommensteuererklärungen gelten bestimmte Regeln, die sich auf die Fristen auswirken. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten für die Einreichung Ihrer Steuererklärung – bis dann aber genau?</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Fall 1: Pflichtveranlagte </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind, haben Sie Zeit bis Ende Mai des Folgejahres. Beauftragen Sie mit der Steuererklärung einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein, haben Sie Zeit bis Ende des Folgejahres (31.12).</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>NEU</strong>: Dank des Steuermodernisierungsgesetzes, das 2016 beschlossen wurde, gelten ab dem Steuerjahr 2018 neue Fristen für die Abgabe der Steuererklärung und zwar der 31. Juli. Die Steuerpflichtigen haben also zwei Monate länger Zeit. Die Fristen verschieben sich entsprechend auch für die Bürger, die die Hilfe eines Experten in Anspruch nehmen: Mit professioneller Beratung müssen die Formulare bis zum 28./29. Februar des übernächsten Jahres abgegeben werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Fall 2: Freiwilligveranlagte </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihre Steuererklärung freiwillig abgeben, haben Sie ganze vier Jahre Zeit. Die Steuererklärung für 2017 können Sie also bis zum 31.12.2021 einreichen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Fall 3: Aufforderung vom Fiskus </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Wenn das Finanzamt Sie zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert hat, gilt die Fristsetzung der Finanzbehörde, die in dem Schreiben auch festgelegt wird.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie ist die Frist bei einer freiwilligen Abgabe der Steuererklärung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die Steuererklärung freiwillig abgeben möchten, sind Sie nicht an die üblichen – und eher sportlichen – Fristen gebunden. Sie können sich wesentlich mehr Zeit lassen und Ihre Steuererklärung bis zu vier Jahre rückwirkend abgeben. Das nimmt den Zeitdruck und erlaubt Ihnen, alle relevanten Belege in aller Ruhe zu suchen. Allerdings ist die Deadline auch endgültig. Trifft die freiwillige Steuererklärung zu spät beim Finanzamt ein, wird sie nicht mehr bearbeitet und die Steuererstattung fällt aus. Ihre Einkommenssteuererklärung muss am Stichtag bis zur Mitternacht beim Finanzamt sein – per Post verschickt oder im Hausbriefkasten des Finanzamtes persönlich eingeworfen. Es zählt der Eingangsstempel, es reicht also nicht aus, wenn Sie die Formulare erst am 31. Dezember losschicken.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn es Ihre erste Steuererklärung ist und Sie die Frist nicht kennen, hilft Ihnen sicherlich folgende Tabelle:</p><figure class="wp-block-table article-table"><table><thead><tr><td><span style="font-weight: 400;">Wenn Sie Ihre Steuererklärung…</span></td><td><span style="font-weight: 400;">freiwillig abgeben</span></td><td><span style="font-weight: 400;">abgeben müssen &amp; alleine agieren</span></td><td><span style="font-weight: 400;">abgeben müssen &amp; Steuerberater beauftragen</span></td></tr></thead><tbody><tr><td><span style="font-weight: 400;">Für das Steuerjahr 2017</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.12.2021</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.05.2018</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.12.2018</span></td></tr><tr><td><span style="font-weight: 400;">Für das Steuerjahr 2018</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.12.2022</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.07.2019</span></td><td><span style="font-weight: 400;">29.02.2020</span></td></tr><tr><td><span style="font-weight: 400;">Für das Steuerjahr 2019</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.12.2023</span></td><td><span style="font-weight: 400;">31.07.2020</span></td><td><span style="font-weight: 400;">28.02.2021</span></td></tr></tbody></table></figure><h2 class="wp-block-heading" id="Was passiert, wenn man die Frist zur Abgabe der Steuererklärung versäumt?">Was passiert, wenn man die Frist zur Abgabe der Steuererklärung versäumt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Aus welchen Gründen auch immer, wenn Sie den Abgabetermin für Ihre Steuererklärung versäumt haben, müssen Sie mit einer Strafe rechnen. Nach den geltenden Vorschriften hat der Fiskus drei Möglichkeiten, Sie zur Abgabe der Unterlagen zu „motivieren“:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Verspätungszuschlag<br>
</strong>Bei allgemein verspäteter Abgabe kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen, der im Ermessensspielraum der Beamten liegt. Wurde die Erklärung nach dem 28. Februar des übernächsten Jahres abgegeben, ist das Finanzamt sogar verpflichtet, einen Verspätungszuschlag festzusetzen. „<em>Davon gibt es drei Ausnahmen</em>“, erklärt Ronald Haffner, ein <a href="https://www.steuerberater-haffner.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Steuerberater</a>. „<em>Erstens: Wenn die zu zahlende Steuer auf Null festgesetzt wurde oder negativ ist. Zweitens: Es besteht keine Nachzahlung oder sogar ein Guthaben. Oder drittens: Es wurde eine Fristverlängerung gewährt.</em>“<br>
Der Verspätungszuschlag beträgt 0,25 % der nachzuzahlenden Steuer, mindestens jedoch 25 Euro für jeden angefangenen Monat. Maximal werden 25.000 Euro fällig.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Zwangsgeld<br>
</strong>Diese Methode kann besonders hartnäckige Steuerpflichtige treffen, die trotz Aufforderung oder Mahnung keine Erklärung abgegeben haben. In dem Fall kann das Finanzamt ein sogenanntes „Zwangsgeld“ festsetzen. „<em>Die Höhe des Zwangsgeldes wird in Übereinstimmung mit den zu erwartenden Einkünften festgesetzt. Bei Ulli Hoeness also mehr als bei einer Putzkraft, die für den Mindestlohn arbeitet. Bei Arbeitnehmern oder kleinen Gewerbetreibenden sind Zwangsgelder zwischen 300 und 500 Euro üblich. Sie werden mit einer Frist zur Abgabe der Steuererklärung von einem Monat verbunden</em>“, so der Geschäftsführer der <a href="https://www.summacom.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SUMMACOM</a>.<br>
Wird die Steuererklärung innerhalb des Monats eingereicht, entfällt das Zwangsgeld, soweit es noch nicht gezahlt wurde. Wer zu eifrig beim Überweisen war, hatte Pech: Einmal gezahlte Zwangsgelder werden nämlich nicht erstattet.<br>
Stellt sich der Steuerpflichtige tot und reicht die Steuererklärung trotzdem nicht ein, wird das Zwangsgeld zum Beispiel durch Kontopfändung eingetrieben und meist ein neues, doppelt so hohes, Zwangsgeld festgesetzt. „<em>Das geht solange, bis die Erklärung endlich eingereicht wird. Dabei wird im Regelfall bei jeder neuen Festsetzung der Betrag verdoppelt</em>“, so Ronald Haffner.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Schätzung<br>
</strong>Das Finanzamt kann auch auf die Festsetzung von Zwangsgeldern verzichten und sofort eine „Schätzung“ durchführen. Dabei versendet die Finanzbehörde einen Steuerbescheid, in dem die Einkünfte nur „geschätzt“ werden, im Regelfall zu hoch. Solch großzügig geschätzte Steuern sind auch zu bezahlen.<br>
„<em>Gegen einen ‚Schätzungsbescheid‘ kann innerhalb eines Monats Einspruch eingelegt werden</em>“, erläutert Ronald Haffner. “<em>Ohne eine Steuererklärung macht das aber nur bedingt Sinn, da als Einspruchsbegründung die Steuererklärung notwendig ist.</em>“ Nach Eingang der Steuererklärung wird dann ein geänderter Steuerbescheid erlassen. Ist die einmonatige Einspruchsfrist abgelaufen, muss die zu hoch geschätzte Steuer auch gezahlt werden. Der Bescheid ist rechtskräftig. Die zu spät eingereichte Steuererklärung kann ihn nicht mehr ändern. Ist die zu zahlende Steuer aus dem Schätzungsbescheid aber zu niedrig, ändert die nachgereichte Steuererklärung auch den Steuerbescheid: Eine Nachzahlung wird fällig. Ist der Bescheid mit dem sogenannten Vorläufigkeitsvermerk versehen – („… unter dem Vorbehalt der Nachprüfung nach §164 AO“) – ist er auch jederzeit bis zur Verjährung änderbar, zu Gunsten, aber auch zu Ungunsten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>• Besondere Daumenschraube<br> </strong>Bei Verstreichen der Frist des 28. Februars des übernächsten Jahres können auch alle drei Maßnahmen kombiniert angewendet werden. Dazu erlässt das Finanzamt einen Schätzungsbescheid mit Verspätungszuschlag sowie zeitgleich ein Zwangsgeld. Das kommt aber in der Praxis sehr selten vor.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Ist zur Einreichung der Steuererklärung eine Fristverlängerung möglich?">Ist zur Einreichung der Steuererklärung eine Fristverlängerung möglich?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihnen die Zeit zur Einreichung der Steuererklärung nicht reicht, können Sie eine Fristverlängerung bei Ihrem zuständigen Finanzamt beantragen. „<em>Im Regelfall wird diese zumindest bis zum 30. September durch die Finanzämter auch problemlos gewährt</em>“, erläutert der Finanzexperte. „<em>Darüber hinausgehende Fristverlängerungen sind allerdings oft schwer zu erreichen. Bloße ‚Arbeitsüberlastung‘ ist kein Verlängerungsgrund. Gute Gründe sind jedoch längere schwerwiegende Krankenhausaufenthalte, chronische erhebliche psychische Störungen oder auch Auslandseinsätze bei der Bundeswehr. Ein Nachweis durch ein ärztliches Attest oder eine schriftliche Bestätigung des Einsatzkommandos ist aber erforderlich.</em>“ Eine Fristverlängerung kann auch beantragen, wer zur Abgabe der Steuererklärung vom Finanzamt aufgefordert wurde.<br>
Wem auch der Nachschub nicht ausreicht, soll einen Steuerberater beauftragen, der aufgrund gesetzlicher Regelung bis zum 28. Februar des übernächsten Jahres eine Fristverlängerung in Anspruch nehmen kann. „<em>Allerdings sind die Steuerberater auch gehalten, die Erklärungen nicht alle erst am 28. Februar 2020 einzureichen, sondern gleichmäßig verteilt über den Zeitraum vom 1. März 2019 bis 28. Februar 2020“</em>, ergänzt Ronald Haffner. „<em>Die verlängerte Abgabefrist für Steuererklärung gilt also eigentlich dem Steuerberater und nicht dem Steuerpflichtigen.</em>“</p><h2 class="wp-block-heading" id="Welche Fristen gelten für das Finanzamt?">Welche Fristen gelten für das Finanzamt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Während die Steuerpflichtigen von Deadlines geplagt und Säumnisgebühren bedroht werden, haben Finanzbeamten keine Lieferfrist. Das Finanzamt muss Ihre Steuererklärung also nicht bis zu einem festen Termin geprüft haben und kann sich solange Zeit lassen, wie „nötig“. In der Regel dauert die Bearbeitung zwischen einem und zwei Monaten, die Wartezeit variiert aber regional sehr stark. Wenn Sie nach drei Monaten immer noch keinen Bescheid im Briefkasten haben, können Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt nachhaken und die Bearbeitung der Steuererklärung sogar anmahnen.</p><h2 class="wp-block-heading">Wie lange kann man dem Steuerbescheid widersprechen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler ist jeder dritte Einkommensteuerbescheid fehlerhaft. Wenn Sie mit dem Steuerbescheid nicht einverstanden sind, können Sie ihn auch anfechten. Rund zwei Drittel der Widersprüche sind erfolgreich.<br>
Wer Einspruch einlegen möchte, hat dafür vier Wochen Zeit. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem das Schreiben des Finanzamtes im Briefkasten liegt. Im Streitfall gilt das Datum des Poststempels. Der Einspruch sollte in schriftlicher Form erfolgen – optimalerweise per Brief oder Fax – und muss auch richtig begründet sein. Ein Steuerberater kann Ihnen helfen, Ihren Standpunkt mit Belegen zu untermauern oder auf entsprechende Urteile zu verweisen und so handfester zu argumentieren. Trotz eines eingereichten Widerspruchs, müssen Sie der Forderung des Finanzamtes erst einmal Folge leisten und den geforderten Betrag zahlen. Ein Zahlungsaufschub ist nur dann möglich, wenn Sie einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung stellen. Während des Einspruchs bleibt der zugeschickte Steuerbescheid offen, sodass bereits eingeräumte Erstattungen wieder gestrichen werden können. Wenn ein Verwaltungsakt zum Nachteil geändert wird, sprechen Fachleute von „Verböserung“.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit:</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Fristen bei der Abgabe der Steuererklärung fallen je nach Steuerveranlagung sehr unterschiedlich aus. Geht die Abgabe der Formulare über die vereinfachte Steuererklärung hinaus, lohnt es sich, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gerade dann, wenn die gesetzlichen Fristen zu knapp oder die zu erwartenden Steuerersparnisse kompliziert zu errechnen sind. Ein Steuerberater hat nicht nur mehr Zeit zur Abgabe der Steuererklärung – er kann die Steuerlast auch clever berechnen, Fristverlängerungen aushandeln oder günstige Steuererstattungen herbeiführen.</div>
</div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Fun Facts</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die deutschen Finanzämter arbeiten unterschiedlich lang, je nach Region. Im Bundesländervergleich bekommt man den Steuerbescheid am schnellsten in Berlin: durchschnittlich nach knapp 48 Tagen. Am langsamsten mahlen die Finanzmühlen in Bremen: Dort brauchen die Steuerbeamten im Schnitt knapp 63 Tage, bis der Steuerbescheid vorliegt. Der Mittelwert liegt bundesweit bei 55,4 Tagen. Innerhalb der Bundesländer gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden. Am schnellsten arbeitet das nordrhein-westfälische Finanzamt Schwelm mit 31,6 Tagen durchschnittlicher Bearbeitungszeit. Schneckentempo ist im hessischen Dillenburg angesagt: Dort warten Bürger im Schnitt 85,5 Tage auf die Bearbeitung ihrer Steuererklärung.</div>
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		<link>https://www.steuer-berater.de/magazin/arbeitskleidung-absetzen-2018405</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steuer-Berater.de Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 08:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Arbeitskleidung?Berufstätige in Medizin, Pflege, Handwerk, Industrie oder Gastronomie sind oft dazu verpflichtet, Arbeitskleidung zu tragen. Arbeitskleidung ist die Kleidung, die während der Arbeit getragen wird, um die eigene Kleidung zu schonen. Arbeitskleidung ist keine allgemeine Vorschrift, sondern wird je nach Branche und Arbeitgeber unterschiedlich geregelt. Inhaltsverzeichnis Was zählt steuerlich als Arbeitskleidung? Wann kann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Was ist Arbeitskleidung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Berufstätige in Medizin, Pflege, Handwerk, Industrie oder Gastronomie sind oft dazu verpflichtet, Arbeitskleidung zu tragen. Arbeitskleidung ist die Kleidung, die während der Arbeit getragen wird, um die eigene Kleidung zu schonen. Arbeitskleidung ist keine allgemeine Vorschrift, sondern wird je nach Branche und Arbeitgeber unterschiedlich geregelt.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Was%20z%C3%A4hlt%20steuerlich%20als%20Arbeitskleidung?">Was zählt steuerlich als Arbeitskleidung?</a></li>
<li><a href="#Wann%20kann%20man%20Arbeitskleidung%20von%20der%20Steuer%20absetzen?">Wann kann man Arbeitskleidung von der Steuer absetzen?</a></li>
<li><a href="#Welche%20Kosten%20kann%20man%20absetzen?">Welche Kosten kann man absetzen?</a></li>
<li><a href="#Wie%20gibt%20man%20die%20Kosten%20in%20der%20Steuererkl%C3%A4rung%20an?">Wie gibt man die Kosten in der Steuererklärung an?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Im Beruf der Medizin oder der Gesundheits- und Krankenpflege, im Handwerk oder der Gastronomie gibt es berufstypische Arbeitskleidung, die größtenteils auch vorgeschrieben ist. Was akzeptiert das Finanzamt als Arbeitskleidung? Wann ist Arbeitskleidung von der Steuer absetzbar? Sind die Anschaffungs- und Reinigungskosten für die Berufskleidung abzusetzen? Wie sind die Kosten in der Steuererklärung anzugeben? Antworten auf diese Fragen und mehr zu absetzbarer Arbeitskleidung erhalten Sie auf Steuer-Berater.de.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Was zählt steuerlich als Arbeitskleidung?">Was zählt steuerlich als Arbeitskleidung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können von der Steuer Dienstreisen, die Fahrten zur Arbeit sowie unter anderem Arbeitsmittel abgesetzt werden. Diese Aufwendungen sind Werbungskosten (siehe <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 9 EstG</a>), die notwendig sind, um die Einnahmen zu erwerben, zu erhalten und zu sichern.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Wenn Ihr Vorgesetzter sich an den Anschaffungs- und Reinigungskosten Ihrer Berufsbekleidung beteiligt, können diese Zuschüsse steuerfrei gezahlt werden. Welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, können Sie <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> entnehmen.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Arbeitskleidung wird auf den Beruf und die Berufsumgebung angepasst. Je nach Beruf variiert die als Schutzkleidung dienende Arbeitskleidung, die um einige Extras, wie zum Beispiel Helme oder Handschuhe, erweitert werden kann. Nicht jede während der Arbeitszeit getragene Kleidung zählt steuerlich als Arbeitskleidung. Denn wenn die Arbeitskleidung auch außerhalb der Arbeitszeiten getragen werden kann, wird es schwierig, diese in der Steuererklärung als Arbeitskleidung abzusetzen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Ihre Arbeitshose ist kaputt und Sie haben sie selbst repariert? Die Anschaffung der Materialien, die für die Reparatur benötigt wurden, zählen steuerlich zu den Werbungskosten.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">In den meisten Fällen wird Schutzkleidung als Arbeitskleidung steuerlich anerkannt. Uniformen, Kittel, Amtskleidung und Schornsteinfegerbekleidung werden als Arbeitskleidung anerkannt. Beispielsweise können weiße Hemden oder Jeanshosen steuerlich nicht als Arbeitskleidung zählen, weil diese auch für den privaten Zweck getragen werden können. <strong>Grundsätzlich gilt: Wenn die Arbeitskleidung nur als Arbeitsmittel dient, ist sie steuerlich absetzbar.</strong></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Steuererklärung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Wann kann man Arbeitskleidung von der Steuer absetzen?">Wann kann man Arbeitskleidung von der Steuer absetzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Abgesehen von Uniformen, Kitteln und anderer Arbeitskleidung, können auch Diensthemden und -hosen sowie Pullover und Trainingsanzüge mit dem Wahrzeichen der Polizei, der Feuerwehr oder der Bundeswehr von der Steuer abgesetzt werden. Man spricht von Berufskleidung, die Uniformcharakter hat; dazu zählen dunkle Anzüge und Kostüme (mit abnehmbarem Emblem) für Arbeitnehmer der Luftfahrgesellschaft. Strümpfe, Funktionsunterwäsche oder Ähnliches sind nicht von der Steuer absetzbar. Objektiv muss die Berufskleidung für einen beruflichen Zweck erkennbar sein, um diese von der Steuer absetzen zu können.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Welche Kosten kann man absetzen?">Arbeitskleidung: Welche Kosten kann man absetzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Was für das Absetzen aller Arbeitsmittel gilt, gilt folglich auch für die vorgeschriebene Berufskleidung. Da die Berufskleidung zu den Werbekosten gehört, berücksichtigt das Finanzamt für die Werbekosten eine Pauschale von 1.000 Euro. Bei dieser Werbekosten-Pauschale ist kein Nachweis beim Finanzamt notwendig. Der Pauschalbetrag für die Berufskleidung wird von den zu versteuernden Einnahmen abgesetzt. Kosten, die für die Anschaffung, Reinigung und Reparatur der Arbeitskleidung anfallen, können abgesetzt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann man die Anschaffung von Arbeitskleidung absetzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Anschaffungskosten für Arbeitskleidung sind in der Pauschale der Werbekosten enthalten. Es kann jedoch sein, dass neue Arbeitskleidung angeschafft und durch weiteres Equipment erweitert werden muss. Da überschreitet der Steuerzahler schnell die Werbekosten-Pauschale. Wichtig ist, dass das in diesem Fall dem Finanzamt nachgewiesen werden kann. Deshalb sollten Quittungen aufbewahrt werden, um dies nachweisen zu können.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann man die Reinigung von Arbeitskleidung absetzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für die Reinigung der Berufsbekleidung fallen Kosten an. Wird die Arbeitskleidung in einem Waschsalon oder in der Wäscherei gewaschen, können die Reinigungskosten genauer eingetragen werden und womöglich sind auch Quittungen erhältlich.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Wird Ihre am Arbeitsplatz getragene Alltagskleidung durch einen beruflichen Vorfall verschmutzt, sind die anfallenden Reinigungskosten als Werbungskosten abzusetzen.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Wird die <a href="https://www.steuernetz.de/urteile/bfh/1993-06-29-vi-r-77_91" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskleidung privat zuhause gewaschen</a>, dürfen die Reinigungskosten geschätzt werden. Wichtig ist, dass Eckdaten zum Waschgang angegeben werden, um diese zu berechnen. In den meisten Fällen will das Finanzamt keinen Nachweis für die Reinigung nachgewiesen bekommen und setzt für die Reinigungskosten eine Pauschale von ca. 110 Euro an.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">In einem Ein-Person-Haushalt können bei 48 Waschgängen jährlich circa 105 Euro an Reinigungskosten abgesetzt werden.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Faktoren, die wichtig bei der Berechnung der Reinigungskosten sind:</p><ul class="wp-block-list"><li>Gewicht der Wäsche</li><li>Gradzahl des Waschgangs</li><li>Nutzung eines Trockners</li><li>Anzahl der Waschgänge pro Woche</li><li>Personenanzahl im Haushalt</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Mit den Erfahrungswerten der Verbraucherzentrale <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=12&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwis77_P0bXeAhWG3KQKHTWdBccQFjALegQIBhAC&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.verbraucherzentrale-rlp.de%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fmigration_files%2Fmedia246707A.pdf&amp;usg=AOvVaw1a0oks0XBjA6W7JI03Ob1O" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(PDF-Datei)</a> wie viel ein Waschgang ungefähr kostet.</p><h3 class="wp-block-heading">Kosten für Arbeitskleidung absetzen: Bis zu welcher Höhe?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für Arbeitskleidung beziehungsweise für Arbeitsmittel gibt es eine maximale Pauschale von 110 Euro. Wird dieser Betrag überschritten, will das Finanzamt oft Nachweise dafür haben. Deshalb ist es wichtig die Anschaffungs- und Reparaturkosten sowie die Reinigungskosten nachweisen zu können. Ob es einen Grenzbetrag für das Absetzen der Berufsbekleidung gibt, kann von Beruf zu Beruf unterschiedlich ausfallen. Im Zweifelsfall kann ein Steuerberater helfen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Wie gibt man die Kosten in der Steuererklärung an?">Arbeitskleidung als Werbungskosten: Wie gibt man die Kosten in der Steuererklärung an?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Finanzamt fordert bei der Steuererklärung den Steuerzahler dazu auf persönliche Angaben zu machen. Zu diesen Angaben gehören Die Arbeitskleidung wird in der Steuererklärung als Werbungskosten angegeben. In der Anlage N in Zeile 46 bis 48 des Steuerformulars für Arbeitnehmer können die Werbungskosten eingetragen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">In der linken Spalte wird die Arten der anfallenden Kosten aufgeschrieben. Das können beispielsweise die Reinigungskosten oder/und die Anschaffungskosten für die Berufsbekleidung sein. In der rechten Spalte neben der gewählten Bezeichnung für die abzusetzenden Kosten, wird der errechnete Betrag eingetragen. Diese Kosten werden addiert und in die Spalte der Gesamtsumme eingetragen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Berufstypische Arbeitskleidung, die vom Arbeitgeber vorgeschrieben wird zu tragen beziehungsweise wegen Sicherheitsvorkehrungen Vorschrift ist, ist steuerlich absetzbar. Viele Arbeitnehmer kommen für die Anschaffung und Reinigung der Berufsbekleidung selbst auf. Kosten, die bei Aufwendungen für Arbeitsmittel, wie beispielsweise Arbeits- oder Schutzkleidung, können in der Steuererklärung als Werbungskosten angegeben beziehungsweise abgesetzt werden. Für Werbungskosten gibt es einen Pauschalbetrag, der bei Überschreitung nachgewiesen werden muss, um die Berufsbekleidung absetzen zu können.</div>
</div>The post <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin/arbeitskleidung-absetzen-2018405">Kosten für Arbeitskleidung von der Steuer absetzen: Geht das?</a> first appeared on <a href="https://www.steuer-berater.de/magazin">Steuer-Berater.de</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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